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VideoSR-Journalist Wolfgang Wirtz-Nentwig über die leidende Saar-Wirtschaft

Der SR-Journalist Wolfgang Wirtz-Nentwig ist zu Gast im Studio bei Joachim Weyand, auch er hält die Sorgen der Saarländer*innen um die heimische Wirtschaft für berechtigt. Dass die saarländische Wirtschaft bereits vor der Pandemie geschwächt war, sei ein zusätzliches Problem.

Wie schneidet die Politik im Saarland ab?

Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würde die CDU erneut stärkste Kraft werden und könnte ihren Vorsprung vor der SPD weiter ausbauen. Die Christdemokraten kämen demnach auf 40 Prozent der Stimmen. Die SPD verliert. Bei Linken und Grünen gibt es wenig Veränderungen. Die AfD bliebe unverändert bei acht Prozent.

Der Saarlandtrend 2020 in der Analyse

Was halten die Saarländer von den Corona-Auflagen im Saarland? Welche Partei hat gerade die Nase vorn, und wie könnte die nächste saarländische Landesregierung aussehen? Wer würde bei einer Direktwahl das Rennen machen - Anke Rehlinger oder Tobias Hans? Die Antworten dieser und anderer Fragen des neuen Saarlandtrends analysiert SR-Chefredakteurin Armgard Müller-Adams.

Kommentar von Roman Bonnaire„Zufriedenheit mit Corona-Management ist hoch“

SR-Moderator Roman Bonnaire äußert sich zum Saarlandtrend. Die Landesregierung müsse nun alles tun, um Arbeitsplätze zu erhalten und um neue zu schaffen. Er prophezeit: „Die Partei, die die Themen der Nach-Pandemiezeit am besten aufgreift, wird am Ende der Sieger sein.“

Kommentar"Die SPD ist unter Druck"

Wer würde im Saarland das Rennen machen, wenn jetzt Landtagswahl wäre? Der neue Saarlandtrend sagt klar: die CDU. Dazu eine Einschätzung von SR-Landespolitikchef Michael Thieser.

Kommentar"Hans im Glück"

Mehr als zwei Drittel der Saarländer sind mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Könnten die Saarländer ihren Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin direkt wählen, hätte Amtsinhaber Tobias Hans (CDU) eindeutig die Nase vorn. Also alles richtig gemacht? Dazu ein Kommentar von Stephan Deppen.

Saarlandtrend"Staatlich gegensteuern ist nur bedingt möglich"

Der ländliche Raum im Saarland hat nicht das beste Image. Infratest Dimap hat die Saarländerinnen und Saarländer für den aktuellen SaarlandTrend des SR auch zum Thema Infrastruktur befragt. Dr. Oliver Rottmann ist Geschäftsführender Vorstand des KOWID Kompetenzzentrums "Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V." an der Universität Leipzig. Er beschäftigt sich mit Fragen der öffentlichen Infrastrukturentwicklung in Deutschland.

So reagiert die Politik auf den Saarlandtrend

Die Politiker im Saarland reagieren unterschiedlich auf den Saarlandtrend. Alexander Funk (CDU) sagt, die Umfrage sei immer eine Momentaufnahme. Für ihn sind Wahlergebnisse entscheidend. Für Ulrich Commerçon (SPD) sind die Ergebnisse bedauerlich. Sie können nicht zufriedenstellen.

Reaktionen der Parteien auf den Saarlandtrend

Die Zahlen des neuen Saaarlandtrends sind eindeutig. 40 Prozent für die CDU, nur 22 für die SPD, Dazu starke Grüne als neue Machtoption für die CDU. Und im direkten Duell von Ministerpräsident Tobias Hans und seiner Stellvertreterin Anke Rehlinger würden sich 52 Prozent der Befragten für Hans entscheiden, dagegen 32 für Rehlinger. Entsprechend dann auch die Reaktionen aus den Parteien.

Fragen zur Corona-Pandemie

Rund zwei Drittel der Saarländer sind mit dem Corona-Krisenmanagement der Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden. Wie der aktuelle Saarlandtrend zeigt, ist nur rund ein Drittel damit weniger oder gar nicht zufrieden.

Die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden von rund 80 Prozent der Saarländer befürwortet. Auch die vorläufige Offenhaltung von Schulen und Kitas erfährt ebenso viel Zustimmung. Für die Schließung von Restaurants gibt es hingegen deutlich weniger Zuspruch.

Rund die Hälfte der Saarländer hält die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für angemessen. Im aktuellen Saarlandtrend gaben dies 55 Prozent der Befragten an. 22 Prozent wünschen sich härtere Maßnahmen, 21 Prozent gehen die Maßnahmen zu weit.

Weitere Ergebnisse im Saarlandtrend

Saarlandtrend 2020Saarländer sprechen CDU die meiste Kompetenz zu

Die Saarländer trauen der CDU am ehesten zu, die aktuellen Probleme in ihrem Land zu lösen. Wie der aktuelle Saarlandtrend ergab, traut mehr als die Häfte der Saarländer den Christdemokraten zu, das Saarland gut durch die Corona-Krise zu führen. Die SPD kommt nur auf 14 Prozent.

Saarlandtrend 2020Saarländer sehen Wirtschaftlage kritisch

Rund zwei Drittel der Saarländer beurteilen die aktuelle Wirtschaftslage als "weniger gut" oder sogar "schlecht". Vor drei Jahren war es umgekehrt. Damals beurteilten rund zwei Drittel die Wirtschaftslage positiv.

Saarlandtrend 2020Mehrheit gibt Gesundheitsschutz den Vorrang

Im Saarland ist eine leichte Mehrheit der Meinung, der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus müsse Vorrang haben, selbst wenn das vorübergehend Arbeitsplätze im Saarland kostet. Gut vier von zehn Bürgern sind dagegen.

Saarlandtrend 2020Mehrheit findet Arbeitsplätze wichtiger als Klimaschutz

Im Saarland spricht sich eine Mehrheit von 54 Prozent dafür aus, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen Vorrang haben muss vor dem Klimaschutz. Allerdings gibt es in dieser Frage deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Saarlandtrend 2020Grenzschließungen: Mehrheit sieht Verhältnis zu Nachbarn nicht belastet

Beim ersten Lockdown waren die Grenzen zu den europäischen Nachbarn für rund drei Monate geschlossen. Hat dies das grenzüberschreitende Miteinander belastet? Eine Mehrheit der Bürger im Saarland sieht keinen tiefen Riss im nachbarschaftlichen Verhältnis.

Saarlandtrend 2020Kaum Veränderung der Lebensumstände im Saarland

Rund zwei Drittel der Saarländer sind der Ansicht, dass sich in den letzten Jahren ihre Lebensumstände nicht viel verändert haben. Ob medizinische Versorgung, Verkehr, Bildung oder Polizeipräsenz - nur wenige haben den Eindruck, dass es Verbesserungen gibt.

Rückblick: Saarlandtrend 2019

Saarlandtrend 2019Große Koalition stabil, Grüne legen zu, AfD verliert

Am 26. Mai findet die neunte Wahl zum Europäischen Parlament statt. Parallel werden im Saarland viele Kommunal- und Direktwahlen stattfinden. Vorab hat infratest dimap im Auftrag des Saarländischen Rundfunks 1000 Saarländerinnen und Saarländer zu unterschiedlichen politischen Themen befragt.

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