(Foto: SR)
Lisa Krauser

LISA KRAUSER

Reden war schon immer mein Ding. Zum Leid meiner Familienmitglieder, die beim Abendessen auch gerne mal was von ihrem Tag erzählt hätten. Und so hatte ich mit circa drei Jahren den Spitznamen „Schnawwel-Lisel“.

Es gibt aber auch eine stillere Lisa: die, die viel in ihrem Kopf abhängt und alles hundert Mal analysieren muss, um das Chaos darin zu sortieren. Ich bin Expertin fürs Selbstgespräch im Kopf. Was mir dann hilft: Menschen, die mir zuhören, in einem geschützten Raum. So ein geschützter Raum soll Tabularasa für uns, unsere Protagonist:innen und unsere Zuhörer:innen sein.

Warum rede ich gerne über Tabu-Themen?

Weil ich davon überzeugt bin, dass es uns befreit und stärker macht. Wenn wir uns trauen, offen über unsere Schwächen, unsere Ängste und unsere Wunden zu sprechen, können wir unseren Scham überwinden, selbst stärker werden, und uns in unserer Verletzlichkeit mit anderen verbinden.   

"Ich rede gerne über Tabu-Themen, weil ich davon überzeugt bin, dass es uns befreit und stärker macht. Wenn wir uns trauen, offen über unsere Schwächen, unsere Ängste und unsere Wunden zu sprechen, können wir unseren Scham überwinden, selbst stärker werden, und uns in unserer Verletzlichkeit miteinander verbinden."  

Was mache ich, wenn ich nicht gerade über Tabu-Themen spreche?

Dann bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade unterwegs zum nächsten Interview-Termin. Ich bin Reporterin beim Saarländischen Rundfunk und berichte über alles, was die Saarländer:innen bewegt. Außerdem brenne ich für gutes Storytelling und lange Formate, in denen ich Menschen viel Raum für ihre Geschichte geben kann. Wenn ich nicht arbeite, versuche ich, woanders in Bewegung zu sein: zum Beispiel im Garten, im schönen Bliesgau, auf der Yogamatte oder beim Swing-Tanzen.

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