Gib's mir, Baby! ? Eure unangenehmsten Sexgeschichten

Gib’s mir, Baby! – Eure unagenehmsten Sexgeschichten

"tabularasa – weg mit Tabus"

Clara Brill & Katharina Weber  

Sendung: Dienstag 02.04.2024 19 Uhr

Let’s talk about Sex, Baby! Leichter gesagt als getan. Besonders wenn es um „Sexpannen“ und peinliche Situationen geht. Aber seien wir doch ehrlich - Wir kennen sie alle, Momente, in denen wir am liebsten im Erdboden versinken würden. Clara und Katharina nehmen sich genau diesen Geschichten an und sprechen über Scham, Akzeptanz und das Gefühl von Verbundenheit, mit viel Selbstironie. 

Sexualpädagogin und -Therapeutin Magdalena Zidi

Magdalena Zidi (Foto: Magdalena Zidi)
Magdalena Zidi

Die Hörer:innen von tabualarasa haben ihre, wie wir es liebevoll nennen, Sex-Oopsies eingesendet, denen mit Humor, aber auch viel Respekt und Verständnis begegnet wird. Die Sexualpädagogin und -Therapeutin Magdalena Zidi unterstützt mit ihren wissenschaftlichen Einordnungen und Ratschlägen die Enttabuisierung der Erlebnisse. Durch das Beisteuern eigener Anekdoten und Einblicken ihr Privatleben zeigen die beiden Hosts, dass niemand mit seinen Unsicherheiten allein ist und dass es hilft, darüber zu sprechen.   

Und so könnt Ihr Euch bei uns melden: tabularasa@sr.de

"tabularasa" gibt's auch bei Instagram!

LAURA ERBE-RULLANG

Hallo, ich bin Laura, Journalistin beim Saarländischen Rundfunk.

Warum ich so gerne über Tabu-Themen spreche?

Weil alles andere doch langweilig ist. Tabus sind oft die Themen, bei denen es sich lohnt, darüber zu sprechen – Themen, die wehtun und Veränderungen ermöglichen. Bei tabularasa kann ich mich genau diesen Themen widmen, und das finde ich großartig.

Was mache ich, wenn ich nicht gerade über Tabu-Themen spreche?

Ich bin Social-Media-Tante mit Leidenschaft und liebe es, tief in die Zahlen einzutauchen. Wenn mein vollgepackter Kalender mir etwas Freizeit lässt, beschäftige ich mich gerne mit Cartoons, alten Büchern oder treffe mich mit Freunden.

PAULINE DEICHELMANN

Hallo zusammen, ich bin Pauline – Journalistin beim Saarländischen Rundfunk. Immer nah an den Leuten, ihrem Leben und ihren Geschichten, das zeichnet mich aus.  

Warum spreche ich so gerne über Tabu-Themen? 

"Mit dir kann man wirklich über alles reden. Dir ist nichts unangenehm!" Das ist wohl das schönste Kompliment, was man mit machen kann. Denn ich spreche gerne über alles, wo sich andere schwer mittun. Das war aber nicht immer so. Früher war mit vieles peinlich und ich habe mich eher zurückgehalten, als mich für andere einzusetzen. Aber mit dem Alter wurde ich immer selbstsicherer, aber auch kritischer bei Themen, über die man nicht spricht.  

Jetzt bei tabularasa kann ich meine größte Stärke ausleben und mich mit den Themen beschäftigen, die mir wirklich wichtig sind und am Herzen liegen. Ich freue mich über die zahlreichen interessanten Einblicke, die uns unsere Protagonisten geben und die an die Zuhörer:innen weiterzugeben.  

Was mache ich, wenn ich nicht gerade über Tabu-Themen spreche?

Dann bin ich als Reporterin unterwegs oder erkläre manchmal Sachen auf Instagram. Sofern es Zeit und Geld zulassen, bin ich auch immer gerne am Reisen. Denn in mir steckt die unbändige Sehnsucht und Neugierde auf Neues. 

Manuela Weichsel (Foto: SR)
Manuela Weichsel

MANUELA WEICHSEL

Ich arbeite als Reporterin, weil ich gern erfahre, was andere Menschen bewegt. So kann ich auch die Fragen stellen, die im "normalen" Gespräch vielleicht zu direkt oder intim erscheinen - vor allem bei Tabu-Themen. Ich freue mich, diese Themen mit tabularasa aus der Tabu-Ecke zu holen und zu zeigen: es ist gut, darüber zu sprechen! Das kann so erleichternd sein.

Und egal, welches Thema: Du bist wahrscheinlich nicht alleine damit! Ich bin überzeugt, dass ein offenerer Umgang uns allen hilft  Privat rede ich auch gern über Tabu-Themen, aber auch übers Wetter, pendle zwischen Saarland und Ruhrgebiet und habe immer einen Ohrwurm.

 (Foto: SR)
Sally-Charell Delin

SALLY-CHARELL DELIN

Die eigene Stimme ist schon ein beeindruckendes Werkzeug. Meine Begeisterung für die Stimme habe ich beim Kulturjournalismus-Studium an der Universität der Künste Berlin entdeckt. Mittlerweile begleite ich als Moderatorin Hörer:innen durch ihren Tag und spreche als Teil der Literaturredaktion mit Autor:innen über ihre Romane.

Stimme heißt für mich aber auch: Die Stimme im Kopf kennenlernen. Seine eigene Stimme finden. Und: Unerzählten Geschichten und Protagonist:innen eine Stimme geben. Ich bin froh, das von nun an mit tabularasa tun zu können.

„Wir haben doch alle irgendein Thema, über das wir eigentlich nicht gerne sprechen. Dabei kann genau das helfen: Darüber reden.“

Warum rede ich gerne über Tabu-Themen?

Weil wir alle von irgendeinem Thema betroffen sind, über das wir eigentlich nicht gerne sprechen. Aber genau das kann so hilfreich sein: Über unbequeme Themen zu reden und zu erfahren, dass man damit nicht alleine ist. Ich glaube, dass wir an diesem Austausch wachsen können – als Individuum und als Gesellschaft.

Was mache ich, wenn ich nicht gerade über Tabu-Themen spreche?

Dann stehe ich als Moderatorin im Studio oder auf Bühnen und spreche mit spannenden Autor:innen über ihre Texte und ihr Leben. Privat findet man mich in den Saarbrücker Cafés, an der Töpferscheibe oder auf der Yogamatte.

Lisa Betzholz (Foto: SR)
Lisa Betzholz

LISA BETZHOLZ

Ich bin aus vollem Herzen Reporterin. Ich liebe es Menschen zuhören zu dürfen, die mir ihre Geschichte erzählen- aber leider muss die meist in nur 2:30 Minuten passen. Da kann ich natürlich nicht immer so in die Tiefe gehen, wie ich mir das wünschen oder es den Menschen gerecht werden würde. Das hoffe ich mit tabularasa ändern zu können.

Warum rede ich gerne über Tabu-Themen?

Weil es so heilsam sein kann. Wir kennen doch alle das erleichternde Gefühl, wenn wir uns endlich überwinden und über ein quälendes Thema sprechen, das uns schon ewig beschäftigt und unser Gegenüber dann sagt: Ja ich weiß genau was du meinst, mir geht das genauso. Und schon fühlt es sich ein kleines bisschen leichter an.  

Dieses Gefühl wollen wir bei tabularasa auch unseren Protagonist:Innen vermitteln. Wir hören euch zu, ihr könnt mit uns reden, in einem sicheren Raum, ohne für eure Ängste und Schwächen verurteilt zu werden. Vielleicht geht es uns und vielen anderen ja genauso.  Am Ende lernen wir alle was dazu und tragen bei, mit Tabus zu brechen.

Was mache ich, wenn ich nicht gerade über Tabu-Themen spreche?

Dann bin ich entweder mit Fernsehteam für den Aktuellen Bericht im Saarland als Reporterin unterwegs oder man trifft mich mit Mann und Hund in der Natur oder in geselliger Runde mit Freunden und Familie.

Clara Brill (Foto: SR)
Clara Brill

CLARA BRILL

Wie oft ich abends schon im Bett gelegen und mich gefragt habe: „War das eben Oversharing?“. – Die Antwort ist wohl: Unzählige Male. Offenbar hatte ich schon immer den Hang, Themen anzusprechen, die andere lieber ausklammern.

Und während das früher etwas war, das mich verunsichert hat (und heute immer noch, manchmal), bin ich dankbar, dass ich diese Fähigkeit habe, mich (selbst-)kritisch mit sogenannten Tabu-Themen auseinander zu setzen und andere darauf anzusprechen.

Jetzt darf ich das sogar beruflich machen, in einem Team mit tollen Menschen, denen es genauso geht. Man könnte wohl sagen, dass sich mit meiner Mitwirkung bei tabularasa ein Puzzleteil da einfügt, wo es schon die ganze Zeit hinwollte. Und ich freue mich, dass ich ganz viele Hörer:innen mitnehmen darf bei dieser spannende Reise.

Warum rede ich gerne über Tabu-Themen?

So manch eine:r würde behaupten, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist - Bei Tabu-Themen ganz sicher nicht. So viele Dinge, über die man nicht gerne spricht und sich deswegen damit allein fühlt betreffen ganz viele Menschen. Und wenn ich eines gelernt habe in den 26 Jahren meines Lebens, dann, dass es oft viel schwieriger ist, Unsicherheiten und Probleme mit sich selbst auszumachen.

Wer sagt uns denn, dass wir nicht über unsere Gefühle sprechen dürfen? Oder über unseren Sex? Oder darüber, wie und wen wir lieben? Wir sind alle Menschen. Und das ein oder andere Gespräch kann vielleicht sogar ein Leben retten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das klingt doch wirklich besser als Schweigen, oder?

Was mache ich, wenn ich nicht gerade über Tabu-Themen spreche?

Dann spreche ich vermutliches über was anderes. In meinem Kulturmanagement-Studium über alles zwischen Kulturgeschichte und betriebliche Kennzahlen, in meiner Freizeit auf Poetry Slam-Bühnen oder als Reporterin beim Saarländischen Rundfunk mit den Menschen im Saarland. Und wenn dann noch Zeit bleibt, mache ich Musik oder spiele Theater.

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