Ludwigspark–Demo in Saarbrücken Anfang September (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

FCS-Fans demonstrierten für schnelleren Umbau

Thomas Gerber / Onlinefassung: Rebecca Kaiser   08.09.2017 | 11:36 Uhr

Rund 30 Fans des 1. FC Saarbrücken haben am Freitag vor dem Saarbrücker Rathaus demonstriert. Sie wollten sich dafür einsetzen, dass bereits vor Fertigstellung des Stadions am Ludwigspark in der Baustelle gespielt werden soll. Die Stadt hatte sich dieser Idee gegenüber bisher gesperrt.

Durchschnittlich kommen rund 3000 Fans zu den Heim- beziehungsweise Gastspielen ins Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion. Im alten Ludwigspark wären es bei der Erfolgsserie vermutlich etwa doppelt so viele. Deshalb haben am Freitag einige der Fans demonstriert.

Fußball-Spiele in der Baustelle

Seit Wochen fordern die Fans nicht nur, dass im Ludwigspark rasch die Bagger rollen, sondern dass bereits nach Fertigstellung der Haupt- und Osttribüne also in der Baustelle gespielt werden soll. Was in der Republik überall möglich sei, müsse doch auch in Saarbrücken machbar sein.

Die Stadt hatte sich da bislang aber immer quer gestellt. Nun sagte der Saarbrücker Sportdezernent Harald Schindel, grundsätzlich sei man bereit, den Spielbetrieb auch während der Bauphase zu akzeptieren. Allerdings müsse dann der Verein die Kosten für notwendige Sicherungsmaßnahmen tragen. Die Kosten dafür schätzt Schindel auf rund 500.000 Euro pro Saison.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 08.09.2017 berichtet.

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