Botanischer Garten Saarbrücken (Foto: Universität des Saarlandes, Saarbrücken)

Kein Geld und keine Hoffnung für Botanischen Garten

Kai Forst / mit Informationen von Janek Böffel   14.03.2016 | 16:08 Uhr

Die saarländische CDU hat sich dagegen ausgesprochen, dass der Botanische Garten aus dem Rettungsfonds Kultur von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer finanziert wird. Damit bleibt es wohl dabei, dass der Garten am 1. April schließt.

Vergangene Woche sahen die Verantwortlichen des Botanischen Gartens in Saarbrücken noch einmal einen Hoffnungsschimmer. Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer teilte mit, dass sie einen Rettungsfonds für bestimmte Kulturereignisse im Saarland anstrebe. Rund 1,4 Millionen Euro will sie dafür zur Verfügung stellen. Wolfgang Stein, Direktor des Botanischen Gartens, sah darin eine Chance: "Ich wusste es doch.. es wird ein Wunder geschehen", teilte er auf Facebook mit und machte konkrete Vorschläge, wie eine Rettung aussehen könnte. Demnach würden 100.000 Euro aus dem Fonds der Ministerpräsidentin genügen.

Finanzierung ist Uni-Sache

Doch die Hoffnung, der Garten könne dadurch doch noch der Schließung entgehen, wurde nun im Keim erstickt. Die CDU teilte mit, dass der Botanische Garten nicht auf der Liste der vom Kulturfonds unterstützten Projekte steht. Es sei Aufgabe der Universität, den Botanischen Garten zu finanzieren, nicht Aufgabe der Landespolitik, sagte der Fraktionschef Tobias Hans am Montag bei der Landespressekonferenz.

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2 Kommentare

Anonym 14.03.2016, 20:05 Uhr

Liebe CDU, bei Ihnen ist für nix Geld da außer für die illegalen Einwanderer! Seien Sie sicher, bei der nächsten Wahl wird sich die A fD über viele zusätzliche Stimmen freuen!

Peter Backes 14.03.2016, 19:41 Uhr

Es ist eine Schande das im Saarland für nichts mehr Geld da ist. So etwas ist doch erhaltenswert. Für irgend einen Politiker Posten wäre sofort Geld da. Es ist eine Schande.

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