Grubenwasser (Foto: SR)

Stellungnahme zu Wasserhaltung

red/Quelle: K. Mayer   16.12.2014 | 11:39 Uhr

Die RAG will die Pumpen schrittweise abstellen. Die Landesregierung fordert, dass Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden müssen.

Das saarländische Kabinett befasst sich heute mit den Plänen der RAG zur Wasserhaltung in ehemaligen Bergwerken. Die RAG will die Pumpen schrittweise abstellen. Die Landesregierung fordert, dass Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden müssen.

Politik & Wirtschaft
RAG wartet auf Stellungnahme der Regierung
Nach wie vor ist unklar, wie es mit der Grubenwasserhaltung im Saarland weitergeht. Die RAG wartet weiter auf eine Stellungnahme der Landesregierung. Die soll nun innerhalb der kommenden vier Wochen vorliegen.

Regelmäßige Wasseruntersuchung verlangt

Die Landesregierung verlangt beispielsweise, dass die RAG den Schacht in Reden zur Brunnenwasserhaltung ausbaut, um bei Bedarf den Wasseranstieg stoppen zu können. Der möglichen Austritt der Grubengase Methan und Radon muss nicht nur überwacht werden, die RAG soll auch geeignete Maßnahmen nennen, die bei Gasaustritt ergriffen werden.

Eingelagerte Flugasche-Zement-Gemische hält die Landesregierung offenbar für unproblematisch. Sie fordert aber die regelmäßige Untersuchung des Wassers auf PCB-Rückstände. Das Wirtschaftsministerium will noch in dieser Woche eine Internetplattform zum Grubenwasserkonzept freischalten. Sobald die Stellungnahme der Landesregierung vorliegt, kann die RAG ihr Grubenwasskonzept beim Oberbergamt beantragen.

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