Franz Mai (Foto: SR)

Die Franz-Mai-Stiftung

 

Die Franz-Mai-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die Christine Heinrich-Mai, die Witwe des Gründungsintendanten des SR, Franz Mai, aus ihrem Nachlass ins Leben gerufen hat.

Das Logo der Franz-Mai-Stiftung (Foto: SR)

Als Stiftungszweck wurde die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Studium ausgegeben, wobei dieser Zweck primär durch die Vergabe von Stipendien an begabte Studenten und Studentinnen der Universität des Saarlandes verwirklicht werden soll.

Zurzeit fördert die Franz-Mai-Stiftung über die Studienstiftung Saar in Kooperation mit dem Deutschlandstipendium zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten. Zudem wird durch Zuwendungen an das Literaturarchiv Saar-Lor-Lux der Universität des Saarlands auch die Erforschung der Regional-Literatur im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenzraum gefördert.

31. Dezember 1996. SR-Intendant Fritz Raff beglückwünscht Dr. Franz Mai zum 85. Geburtstag. Mitte Chistine Heinrich-Mai. (Foto: Reiner Oettinger/SR)
31. Dezember 1996. SR-Intendant Fritz Raff beglückwünscht Dr. Franz Mai zum 85. Geburtstag. Mitte Chistine Heinrich-Mai.

Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium über die StudienStiftungSaar und zur Bewerbungsmöglichkeit:

siehe auch: Amtsantritt des Gründungsintendanten Dr. Franz Mai

Dr. Franz Mai: Leben und Wirken

Intendant Dr. Franz Mai im Büro (Foto: SR/R. Oettinger)
Intendant Dr. Franz Mai im Büro

Franz Mai wurde in Köln geboren. Er begann seine berufliche Laufbahn 1945 als Amtsgerichtsrat in Frankfurt am Main. 1950 wechselte er in das Bundeskanzleramt nach Bonn, wo er von Januar 1951 bis Februar 1952 erster persönlicher Referent Konrad Adenauers war. Dr. Franz Mai trat am 1. Januar 1958 sein Amt als Intendant des Saarländischen Rundfunks an, das er bis zum 1. Januar 1978 ausübte.

Als Intendant des SR hatte Mai wesentlichen Anteil daran, dass sich der Sender trotz finanzieller Engpässe behaupten konnte und immer wieder positiv von sich reden machte, z. B. als Initiator der "Europawelle Saar". In seine Amtszeit fiel auch der Bau des Funkhauses Halberg (1959 bis 1965). Mai verstarb 1999 in Saarbrücken. Er schrieb auch Gedichte ("Des Lebens stille Flut", 1987) und Hörspiele und war – neben vielen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten lange Jahre Vorsitzender und später Ehrenvorsitzender der Deutsch-französischen Gesellschaft Saar e. V. Die Verbesserung der Beziehungen zu den unmittelbaren Nachbarn des Saarlandes im deutsch-französisch-luxemburgischen Dreieck war für Franz Mai ein Herzensanliegen.

Der Vorstand der Franz-Mai-Stiftung

Der Vorstand der Franz-Mai-Stiftung: Dr. Christian Molitor, Manfred Lutz, Prof. Dr. Manfred Schmitt, Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Prof. Thomas Kleist (Foto: Dieter Schmitt/SR)
Der Vorstand der Franz-Mai-Stiftung. (v. l. n. r.) Dr. Christian Molitor, Manfred Lutz, Prof. Dr. Manfred Schmitt (Vors. d. Vorstandes), Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Prof. Thomas Kleist (Stv. Vors. d. Vorstandes)

Der Vorstand der Franz-Mai-Stiftung besteht aus fünf ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Aktuell gehören dem Vorstand Prof. Dr. Manfred Schmitt (Vorsitzender), Prof. Thomas Kleist (stv. Vorsitzender), Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Manfred Lutz und Dr. Christian Molitor an. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere die Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Verwendung der Stiftungsmittel.

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