"Hauteng, aber gut fürs Klima"

Das Saarlouiser Sonnenbad will Wasser und Reinigungskosten sparen und hat sich deshalb etwas einfallen lassen: nämlich lange und weite Badehosen zu verbieten. Da wird es ganz schön eng in der Hose. Aber was tut man nicht alles fürs Klima? Eine Glosse von SR-Reporter Patrick Wiermer.

Der Trend in den saarländischen Freibädern ist eindeutig: Es wird immer freizügiger. Saarbrücken will das freiwillige Oben-ohne-Baden – das ist offensichtlich mehrheitsfähig. Doch was plant da die Sonnenkönigstadt Saarlouis? Ab Montag, 15. Mai sind im Sonnenbad nicht mehr alle Badehosen erlaubt: Statt lang und weit, geht nur noch kurz und eng – Aua!

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"Hauteng, aber gut fürs Klima"

Bad will Wasser einsparen

Und das alles um Ressourcen zu sparen. Denn lange Badeshorts mit tiefen Taschen sind wahre Wasserfallen. Rund 30 Kubikmeter schleppen klatschnasse Lendenschurzträger aus dem Becken, pro Tag! Das hat die Stadtverwaltung in Saarlouis berechnet. Eine Menge, mit der man das dortige Planschbecken füllen könnte. 

Außerdem schleppen Langhosenschwimmer jede Menge Dreck und Müll ins Becken, was wiederum die Pumpen verstopft. Und das wiederum kostet Geld.

Aussehen wie ein Mops in Wurstpelle?

Doch ob die Rechnung aufgeht? Wer kommt denn noch, wenn untenrum strenges Regiment herrscht? Und wer möchte, wenn er nicht gerade den Körper von Mark Spitz bei Olympia 72 hat, aussehen wie ein Mops in Wurstpelle?

Vielleicht muss es die Stadt aber auch einfach nur anders verkaufen: Die Lycra-Schlüppi-Challenge – Hauteng, aber gut fürs Klima.

Eins ist klar: Es ist wird ein heißer Sommer im Sonnenbad. Und vielleicht heißt es dann im kommenden Jahr: Unten ganz ohne – für den Weltfrieden.

Mehr zum Thema

Ein Thema in der Sendung "Region am Nachmittag" am 12.05.2023 auf SR 3 Saarlandwelle.

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