Eine Frau sitzt vor dem Kleiderschrank (Foto: picture alliance / dpa | Patrick Pleul)

Frühjahrsputz - Ausmisten leicht gemacht

Elena Jörger mit Informationen von Lisa Krauser   12.03.2022 | 10:58 Uhr

Der Frühling steht vor der Tür - und damit bei vielen auch der Frühjahrsputz. Dazu gehört auch das Ausmisten im Kleiderschrank. So geht es ganz leicht.

Die Sonne scheint nach den langen Wintermonaten wieder häufiger. Die Sonnenstrahlen machen dabei schmerzlich bewusst, welchen Schmutz der Schnee und die Regenfälle an den Scheiben zurückgelassen haben. Für viele Saarländer und Saarländerinnen steht dann der Frühjahrsputz auf dem Plan, um die Spuren des Winters zu beseitigen. Auch beim Kleiderschrank wird kein Halt gemacht.

"Machen Sie Frühjahrsputz?"
"Machen Sie Frühjahrsputz?"

Kleiderschrank ausmisten

Der Frühling weckt den Drang, sich von Altlasten zu befreien und Ordnung zu schaffen. Die Ordnungsexpertin Tanja Priefling unterstützt Menschen bei diesem Vorhaben.

"Das Ordnung alltagstauglich ist und nicht übertrieben perfekt"
"Das Ordnung alltagstauglich ist und nicht übertrieben perfekt"

Genügend Zeit einplanen

Entscheidend beim Aufräumen sind Umfang und eine realistische Zeitplanung. Pro Schrank sind bis zu drei Stunden einzuplanen, damit kein Frust beim Aufräumen entsteht. Tanja Priefling erklärt: "Ordnung-Schaffen braucht immer Zeit".

Der Trick mit der Zwischenablage

Nach der Zielsetzung geht es auch schon weiter. Die Fächer werden nacheinander entleert und von angesammelten Staub befreit. Dann kommt der harte Teil beim Ausmisten. Man muss sich entscheiden, ob das Kleidungsstück wieder in den Kleiderschrank zurückkommt oder Aussortiert wird.

Die Ordnungsexpertin setzt hierbei auf die erste Intuition und eine Zwischenablage. Sie empfiehlt, bei schweren Entscheidungen keinen Stress aufkommen zu lassen und zwischen Ja und Nein zu entscheiden.

Sie rät: "Wenn Ja, kommt es zurück in den Kleiderschrank und wenn Nein, dann bleibt es erstmal auf dem Bett liegen". Dieser Vielleicht-Haufen sorgt für einen durchgehenden Arbeitsfluss.

Sinnvolle Aufteilung

Bei der Aufteilung der Klamotten sollte alles praktisch sein. Kleidung, die oft getragen und gebraucht wird, sollte leicht zugänglich sein. Kleidung für besondere Anlässe, die seltener getragen wird, kann auch gerne oben liegen.

Tanja Priefling teilt gerne noch in weitere Kategorien wie Winter oder Sommer ein. Die Hauptsache ist, dass alles praktisch und realistisch ist. Von übertriebener Ordnung hält die Expertin nichts: "Das finde ich immer ganz wichtig, dass Ordnung alltagstauglich ist und nicht übertrieben perfekt."

Letzte Schritte

Nach dem Einräumen der Fächer geht es abschließend noch an den Vielleicht-Kleiderhaufen. Es muss eine finale Entscheidung getroffen werden, ob die Kleidungsstücke noch passen und benötigt werden. Das kann manchmal hart sein.

Nach der entgültigen Entscheidung, welche Klamotten nicht mehr zurück in den sauberen Schrank kommen, stellt sich die Frage der Entsorgung. Kleidungsstücke, die keinen Platz mehr habe, kann man verschenken, spenden oder verkaufen.

Tanja Priefling betont: "Es ist wichtig, alles an die Stelle zu verteilen, an die es soll. Denn erst dann ist das Projekt Kleiderschrank-Aufräumen fertig."

Ein Thema in der Sendung "Guten Morgen" am 12.03.2022 auf SR 3 Saarlandwelle.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja