Die gute Nachricht (Foto: SR)

Die Woche vom 08. bis 13. Oktober

"Die gute Nachricht" - für einen positiven Start in den Tag

 

Samstag, 13. Oktober 2018

Kanada will künftig seine Bienen besser schützen und nimmt deshalb zwei Insektizide vom Markt.

Es handelt sich dabei um so genannte Neonikotinoide. Sie werden eingesetzt, um Sojabohnen, Mais und andere Getreidesorten vor Schädlingen zu schützen. Studien verweisen aber darauf, dass sie Bienen schädigen und auch Wasserlebewesen schaden, die Fischen als Futter dienen. Über drei bis  fünf Jahre soll nun der Einsatz der Agrarchemikalien im Freiland auslaufen, teilte die zuständige kanadische Behörde mit. Auch in Europa dürfen diese Insektizide nur noch eingeschränkt eingesetzt werden.


Freitag, 12. Oktober 2018

Neue Möglichkeiten der Bekämpfung multiresistenter Bakterien

Kapuziner-Kresse und Meerrettich werden künftig zunehmende Bedeutung bei der Bekämpfung von Bakterien bekommen. Eine internationale Großstudie hat ergeben, dass die Senf-Öle, die in den beiden Pflanzen enthalten sind, eine ausgeprägte Wirkung auch gegen multiresistente Bakterien haben. Krankheitserreger können so mit einer Kombination dieser natürlichen Senf-Öle bekämpft werden. Die beiden Arzneipflanzen werden jetzt schon bei Blasenentzündungen und Erkältungskrankheiten eingesetzt.


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mit Hilfe von elektrischen Implantaten können Gelähmte wieder gehen

Das haben - unabhängig voneinander - zwei Forscherteams in den USA gezeigt. Allerdings ist dafür eine monatelange intensive Reha nötig. Solange die elektrische Stimulation erfolgt, können sich die Gelähmten mithilfe einer Stütze fortbewegen. Fachleute äußern sich vorsichtig optimistisch und halten die Ergebnisse für vielversprechend, auch wenn noch weitere Forschungen nötig seien.

Quelle: AP

Bearbeitung: Lisa Huth


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Der Fußball-Bundesligist SC Freiburg engagiert sich für den Schwarzwald

Zusammen mit der Umweltorganisation WWF will sich der Club für den Schutz des neuen Unesco-Biosphärenreservats Schwarzwald einsetzen. Dieses Biosphärenreservat umfasst Bergmischwälder, Moore, Flüsse und Seen aber auch Weideflächen und bietet vielen Tieren und Pflanzen wertvollen Lebensraum. Unter dem Motto "Heimspiel für die Wildnis" wollen der SC Freiburg und der WWF als erstes einen Erlebnispfad einrichten. Außerdem sind gemeinsame Aktionen der Jugendmannschaften des Clubs mit den Rangern des Biosphärenreservats geplant.

Quelle: sid

Bearbeitung: Siegfried Lambert


Dienstag, 9. Oktober 2018

Erster "solidarischer Kühlschrank" des Departements Moselle steht in Forbach

Die Stadt hat ihn auf dem Platz Aristide Briand inmitten von Forbach aufgestellt, wo auch der Wochenmarkt stattfindet. Das auch "Bürger-Kühlschrank" genannte Gerät ermöglicht den einen, noch gute Lebensmittel nicht weg zu werfen. Andere können sich dann aus dem Kühlschrank bedienen. Ein paar Regeln gibt es: keine angebrochenen oder abgelaufenen Lebensmittel, keine Fleisch, kein Fisch und auch kein fertig gekochten Gerichte, "so lecker sie zu Hause auch geschmeckt haben", heißt es aus der Maire. Dagegen sind Obst und Gemüse, Kekse, Kuchen und nicht angebrochene Lebensmittel willkommen.

Quelle: Républicain Lorrain

Bearbeitung: Lisa Huth


Montag, 8. Oktober 2018

Die Zahl der Ökostrom-Verträge ist seit den Protesten um den Hambacher Forst deutlich gestiegen

Das hat eine Umfrage unter den Naturstromanbietern ergeben, berichtet das Handelsblatt. Beispielsweise habe sich die Zahl der Online-Neukunden beim Ökostromanbieter "Lichtblick" im September verdoppelt. Die meisten Neukunden kämen aus den Großstädten in der Nähe des Hambacher Forsts, also beispielsweise Köln und Aachen. Auch andere Anbieter melden einen deutlichen Anstieg der Wechselkunden von RWE. RWE ist in die Kritik geraten, weil das Unternehmen den Hambacher Forst roden lassen will, um weitere Braunkohle abzubauen. Braunkohle gilt als sehr umweltschädliche Energiequelle.

Quelle: Edison/Handelsblatt

Bearbeitung: SL


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