Bildcollage: Känguru, Waldkauz, Alpaka (Foto: dpa-Bildfunk/Collage)

Tierischer Polizeieinsatz

  20.07.2021 | 17:30 Uhr

Diese Nachtschicht werden die Kollegen der Polizeidirektion Neunkirchen so schnell nicht vergessen: Denn statt mit Einbrechern hatten es die Beamten diesmal mit tierischen Ausbrechern zu tun.

Es war die Nacht zum 20. Juli 2021. Alles begann damit, dass Anwohner in Heiligenwald mehrere Alpakas entdeckten, die durch die Straßen spazierten. Den alarmierten Polizeibeamten ist es dann gelungen, die sieben Tiere zusammen in einen Garten zu treiben, aus dem sie nicht mehr entkommen konnten. Zum Glück für die Besitzerin, die ihre Tiere schon gesucht hatte. Sie konnte ihre Alpakas glücklich wieder in ihr Gehege bringen. Den Tieren geht es gut; sie haben auch keine Schäden angerichtet.

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Gerd Molter von der Polizeidirektion Neunkirchen berichtet, was in der Nacht zum 20. Juli so alles los war ...

Später wurden die Beamten erneut gerufen. Diesmal war ein Känguru auf der B420 in Ottweiler-Fürth unterwegs. Auch dieses Tier konnten die Polizisten einfangen. Es kam mit auf die Wache und hat den Rest der Nacht in einer Zelle verbracht, bis es von seinem Besitzer abgeholt werden konnte.

Auf der B41 zwischen Neunkirchen und Ottweiler wurde schließlich ein Waldkauz vermutlich von einem Auto erfasst. Das Tier wirkte benommen, war aber nicht schwerer verletzt. Nach Rücksprache mit einem Experten nahmen die Polizisten auch dieses Tier in Gewahrsam. Es durfte dem Känguru Gesellschaft leisten. Inzwischen konnte es in eine Wildtieraufnahmestation abgegeben werden.


Auch Thema auf SR 1 am 20.07.2021 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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