E-Scooter auf einer Parkfläche (Foto: Pixabay/Rabenspiegel)

E-Scooter im Test

  25.11.2019 | 12:21 Uhr

In Großstädten wie Berlin, Frankfurt und München gehören E-Scooter ja bereits zum Stadtbild. Die meisten Scooter sind Leihroller. Wer öfter damit fährt, überlegt jedoch, sich einen E-Scooter zuzulegen. Der ADAC hat sich acht Modelle ganz genau angesehen und kommt zu dem Ergebnis: teuer gleich gut.

Seit Sommer dürfen E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sein. Meistens leiht man sich den Scooter aus, das geht schnell und einfach. Doch die Euphorie um die die E-Scooter hat sich ein wenig gelegt, denn sie sorgen für Ärger mit Unfällen und der Behinderung der Wege durch einfach stehengelassene Fahrzeuge. Auch das Missachten der Verkehrsregeln - zu Zweit fahren, ohne Helm, alkoholisiert -, und Zweifel an der Umweltfreundlichkeit tragen zum schlechten Ruf der E-Scooter bei.

Nichtsdestotrotz überlegen viele nun, sich einen solchen elektrischen Tretroller zu kaufen. Das Angebot ist groß. Der ADAC hat einige Modelle mit Allgemeiner Betriebserlaubnis ausführlich getestet. Die Preise bewegen sich von knapp 800 Euro bis 2400 Euro. Und diesmal zeigt sich: teuer ist gleich gut. Das günstigste Modell Moovi ES145 hat den Test schon nicht überstanden. Testsieger ist der E-Scooter BMW X2 City.

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Der ADAC hat acht E-Sooter-Modelle getestet.

Tipp: Bei einem Kauf ist besonders darauf zu achten, dass der E-Scooter eine Zulassung hat, die Räder ausreichend groß sind und über hydraulische Bremsen verfügt. Man sollte auch eine Probefahrt machen - der Roller soll ja 'passen'. Eine Glocke oder Klingel sollte auch nicht fehlen. Wie immer heißt es auch hier: Sicherheit geht vor.

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