Helfer im Ludwigsparkstadion Saarbrücken (Foto: Thomas Wollscheid/SR)

Komplette Studie vorgelegt

red   20.02.2013 | 20:42 Uhr

Das Ludwigsparkstadion soll bis Ende 2014 umgebaut sein. Stadt und Land wollen insgesamt 15 Millionen Euro dafür ausgeben. Eine Studie zum Stadionumbau wurde jetzt vorgelegt.

Intern waren die wichtigsten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Umbau des Ludwigsparkstadions in Saarbrücken schon bekannt. Am Mittwochabend erfuhren nun auch die Mitglieder des Sportausschusses die Details der Untersuchung, die das Institut für Sportstättenberatung vorgelegt hat.

Platz für 15.000 Besucher

Der Umbau des Saarbrücker Ludwigsparkstadions soll nicht mehr als 15 Millionen Euro kosten. Diese Investitions-Obergrenze hat die Saarbrücker Verwaltungsspitze den Ausschussmitgliedern nun offizell präsentiert. Von dem veranschlagten Umbaubudget sollen das Land 10 Millionen Euro und die Stadt Saarbrücken fünf Millionen Euro tragen.

Geplant ist unter anderem die Umgestaltung der Haupttribüne mit einer neuen Überdachung, die Sanierung und Erweiterung der Toilettenanlagen sowie der Umbau der Zuschauerränge samt neuer Bestuhlung. 15.000 Besuchern soll das Stadion dann Platz bieten, davon 3000 Stehplätze.

Rasenheizung wird nur vorinstalliert

Für die Rasenheizung und die Ersatzstromanlage könnten möglicherweise nur Vorrüstungen getroffen werden. Der Einbau könnte dann erfolgen, wenn die Mannschaft in die Zweite Liga aufsteige.

Im Rahmen des Umbaus soll auch die angespannte Parksituation auf dem Saarbrücker Rodenhof verbessert werden. Angedacht ist, die Zufahrt zu dem Wohnquartier bei Heimspielen für den Besucherverkehr zu sperren. Dafür soll der öffentliche Nahverkehr zum Stadion durch die Einführung von Kombi-Tickets auszubauen. Der Umbau des Ludwigsparkstadions soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

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