Ein Verkehrsschild "Tempo 30 Zone" vor einer Heckenbegrünung (Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer)

Neue Tempo-30-Zonen in Saarbrücken

  22.04.2022 | 11:54 Uhr

In der Saarbrücker Paul-Marien- und in der Egon-Reinert-Straße gilt künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde. Das hat die Landeshauptstadt mitgeteilt. Es sei ein erster Schritt zu flächendeckendem Tempo 30 in der Saarbrücker City.

Bereits Anfang des Jahres wurde das Ziel klar formuliert: Saarbrücken will Tempo 30 in der ganzen Innenstadt. Mit dem neuen Tempolimit in insgesamt 14 Hauptverkehrsstraßen soll am Ende eine flächendeckende verkehrsberuhigte Zone entstehen.

Nun erfolgt der erste Schritt: In der Paul-Marien- und in der Egon-Reinert-Straße gilt künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde. Das haben Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt und die Saarbrücker Bürgermeisterin Barbara Meyer angekündigt. Die entsprechende Beschilderung wird nach Angaben der Landeshauptstadt in der kommenden Woche angebracht.

"Lärmgeplagte Anwohner profitieren"

„Die Paul-Marien-Straße ist ein Verkehrslärmhotspot“, so Bürgermeisterin Meyer. Wer hier wohne, sei tagsüber einer gesundheitsgefährdenden Lärmbelastung von über 72 Dezibel ausgesetzt. Von der Geschwindigkeitsreduzierung würden 178 lärmgeplagte Anwohnerinnen und Anwohner mit Erstwohnsitz in der Paul-Marien-Straße profitieren.

Erfahrungen aus Mainz und Bochum
Wie wirken sich großflächige Tempo-30-Zonen aus?

Bisher war in der Egon-Reinert-Straße bereits im Abschnitt von der Martin-Luther-Straße bis zum Sachsenweg eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde zulässig. Um die Lücke vom Sachsenweg bis zur Paul-Marien-Straße zu schließen, gilt dort nach Angaben der Landeshauptstadt künftig ebenfalls Tempo 30. Dadurch werde ein gleichmäßiger Verkehrsfluss gefördert. Die Ampelanlagen werden an die neue Geschwindigkeit angepasst.

Ziel: Steigerung der Lebensqualität

„Die neuen Tempo-30-Abschnitte in insgesamt 14 Straßen sollen mit den bereits bestehenden Abschnitten einen flächendeckenden und nachvollziehbaren geschwindigkeitsreduzierten Bereich in der Innenstadt bilden“, so Oberbürgermeister Uwe Conradt.

Das Ziel sei die Steigerung der Lebensqualität und der Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, insbesondere in Straßen mit einem hohen Anteil an Fußgängerverkehr.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 22.04.2022 berichtet.

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