Große Wind-Kraftwerke in einem sogenannten Offshore-Windpark auf hoher See (Foto: picture alliance/dpa | Danny Gohlke)

Neuer Offshore-Windpark soll Saar-Stahlindustrie versorgen

  20.06.2023 | 12:12 Uhr

Die Stahlproduktion im Saarland soll klimafreundlicher werden. Dazu hat Saarstahl nun einen Stromliefervertrag mit einem spanischen Energieerzeuger geschlossen. Dieser liefert Windstrom aus Offshore-Parks.

Die Stahl Holding Saar (SHS) hat einen langfristigen Stromliefervertrag mit dem spanischen Energieerzeuger Iberdrola unterzeichnet. Die Kooperation beider Unternehmen ist auf 15 Jahre angelegt und deckt einen Jahresverbrauch von rund 200 Gigawattstunden ab.

Strom von der Ostsee

Produziert wird der grüne Strom im Offshore Windpark "Baltic Eagle", der vor der Insel Rügen in der Ostsee entsteht. Er soll Ende 2024 in Betrieb gehen und eine Kapazität von 476 Megawatt haben. Der Offshore Windpark "Baltic Eagle" ist das zweite von drei Iberdrola-Großprojekten in Deutschland.

Ziel: Emissionen zu reduzieren

Die Kooperation soll der SHS ermöglichen, ihre Unternehmen Saarstahl und Dillinger nachhaltig zu transformieren und künftig eigene CO2-Emissionen bei der Stahlherstellung zu reduzieren.

Außerdem wolle man auch andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten, wie beispielsweise die Herstellung von grünem Wasserstoff.

Über diese Themen hat auch der Saartext am 20.06.2023 berichtet.


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