Durchsuchung von Dokumenten bei einer Razzia (Foto: picture alliance/dpa | Tim Würz)

Saar-Steuerfahnder bringen Staat mehr als neun Millionen Euro ein

  05.03.2024 | 14:59 Uhr

Durch die Steuerfahndung im Saarland hat der Staat im vergangenen Jahr rund neun Millionen Euro mehr eingenommen und damit weniger als noch im Jahr zuvor. In rund der Hälfte der überprüften Fälle wurden Strafverfahren eingeleitet.

9,267 Millionen Euro: Das ist die Bilanz der Mehreinnahmen, die der Staat durch die Steuerfahndung im Saarland im vergangenen Jahr erzielt hat. Die Fahnder haben nach Angaben des saarländischen Finanzministeriums 488 Prüfungen durchgeführt und 241 Strafverfahren eingeleitet. 2022 waren es noch 198 Strafverfahren bei 431 Überprüfungen gewesen.

2022 hatte der Staat noch rund 15 Millionen Euro mehr eingenommen durch die Steuerfahndung. Seit 2012 hat die Steuerfahndung im Saarland dem Fiskus Mehreinnahmen im dreistelligen Millionenbereich verschafft. Die meisten davon 2012 mit rund 26 Millionen Euro.

Über dieses Thema hat auch der SAARTEXT am 05.03.2024 berichtet.


Mehr zum Thema Steuerhinterziehung und Steuerfahndung

Schneidewind weist Vorwürfe zurück
Staatsanwaltschaft ermittelt beim TV Homburg
Verantwortliche des TV Homburg sind ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Ermittelt wird unter anderem gegen den kommissarischen Vorsitzenden des Vereins Homburgs, Noch-OB Rüdiger Schneidewind. Er und andere stehen nach einer Strafanzeige des Schatzmeisters des TV offenbar im Verdacht der Steuerhinterziehung.

Über 5700 Strafverfahren
Saar-Steuerfahnder bringen Fiskus über 173 Millionen Euro ein
Die Steuerfahndung im Saarland hat dem Staat seit 2012 Mehreinnahmen im dreistelligen Millionenbereich eingebracht. Die Zahl der Strafverfahren hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.

Klage erfolgreich
Ex-Chef der Steuerfahndung wieder im Dienst
Nach seiner erfolgreichen Klage vor dem Verwaltungsgericht ist der ehemalige Chef der Saarländischen Steuerfahndung in den aktiven Dienst zurückgekehrt. Er war nach Schlamperei-Vorwürfen vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja