Ein junger Mann zieht an einer Zigarette (Foto: pixabay/Kruscha)

Immer weniger Minderjährige rauchen

Leonie Rottmann   23.02.2019 | 15:15 Uhr

Die Zahl der minderjährigen Raucher ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Über 80 Prozent der unter 18-Jährigen haben noch nie zu einer Zigarette gegriffen.

Aus einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2017 geht hervor, dass sich die Zahl der Raucher zum Zeitpunkt der Erhebung um 20 Prozentpunkte verringert hatte. Dementsprechend rauchte 2001 noch mehr als jeder fünfte Minderjährige. Als die Studie 2016 durchgeführt wurde, war es nur noch jeder vierzehnte.

Einstiegsalter im Saarland gestiegen

Die Zahlen für das Saarland zeigen einen ähnlichen Trend: Das Einstiegsalter der Raucher lag 2003 durchschnittlich noch bei 17 Jahren. 2017 waren die Einsteiger im Schnitt knapp 18 Jahre alt. Männer sind statistisch gesehen jünger als Frauen, wenn sie zum ersten Mal zur Zigarette greifen.

Wie viele Jugendliche im Saarland rauchen, wird statistisch nicht genau erfasst. Es gibt lediglich alle vier Jahre eine Stichprobe, bei der ein Prozent der Bevölkerung befragt wird. Die Ergebnisse werden in Altersgruppen unterteilt. Dabei bezieht die jüngste Gruppe die 15- bis 20-Jährigen ein, sodass klare Aussagen über die unter 18-Jährigen nicht möglich sind.  

Ratgeber
Fastnacht: Zigaretten und Alkohol für Minderjährige tabu
Das Jugendschutzgesetz gilt auch an Fastnacht: Minderjährige dürfen in der Öffentlichkeit weder rauchen noch hochprozentigen Alkohol konsumieren. Wer unter 18-Jährigen den Zugang zu Zigaretten oder Alkohol ermöglicht oder den Konsum duldet, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

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