Die Universitätsklinik in Homburg (Foto: SR Fernsehen)

Fortschritte in der Krebsforschung

  05.09.2018 | 20:19 Uhr

Ein Team von Wissenschaftlern an der Uni-Klinik in Homburg hat herausgefunden, dass bestimmte körpereigene Eiweiße und Eiweiße von infektiösen Erregern einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung und das Fortschreiten verschiedener Arten von Lymphdrüsenkrebs haben. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, neue Therapien für die Behandlung zu entwickeln.

Nach der Diagnose wurde aus dem jeweils entnommenen Tumorgewebe mittels gentechnischer Methoden das charakteristische Molekül, der sogenannte B-Zell-Rezeptor (BZR), isoliert, und in größeren Mengen hergestellt. Dieser wurde dann für die Suche nach seinen Zielantigenen genutzt.

Überraschende Ergebnisse

„Die Ergebnisse unseres Vorgehens waren sehr überraschend“, sagte der Wissenschaftler Lorenz Thurner. „Wir konnten zeigen, dass sich B-Zell-Rezeptoren verschiedener Lymphome überdurchschnittlich häufig jeweils an ein spezifisches Zielantigen binden."

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 05.09.2018 berichtet.

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