Crème brûlée (Foto: imago/Westend61)

Crème brulée

 

Moderator-Urgestein und Hobby-Profi-Koch Bernhard Stigulinszky ergänzt aus dem Ruhestand heraus die kleine Rezeptsammlung der Kollegen mit einem typisch französischen Dessert: der Crème brûlée. Die berühmte süße Köstlichkeit mit der gebrannten Karamellkruste.

Zutaten für ca. 6 – 8 Förmchen

  • 400 g Sahne
  • 140 ml Milch
  • 85 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Eigelbe
  • 3-4 EL brauner Zucker

Zubereitung

Die Sahne mit der Milch und dem Zucker in einer mittelgroßen Schüssel verrühren. Vanilleschote längs halbieren, das Mark herauskratzen und gemeinsam mit der Schote in die Schüssel geben.

Die Eigelbe unterrühren. Keinen Mixer benützen, da sich sonst Schaum bildet, der beim Abbacken unschöne Pusteln bildet! Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und die Masse über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag die Vanilleschote herausfischen; den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. Im Wasserkocher einen Liter Wasser aufkochen. Die Förmchen (ca. 10 cm. Durchmesser und 1 cm. Höhe)  in die Fettpfanne des Backofens stellen und die Vanille-Eier-Sahne in die Förmchen verteilen.

Sobald der Ofen 150°C erreicht hat, die Fettpfanne in den Ofen schieben und soviel  kochendes Wasser angießen, dass die Förmchen grade bis zur Hälfte der Crèmehöhe im Wasser stehen. Vorsicht: es darf  kein Wasser in die Förmchen kommen!

Nach 40 Minuten einfach mal nachschauen; die Crème ist jetzt gestockt; sie sollte beim Schütteln noch wackeln und sollte bestenfalls kleine braune Flecken entwickeln. Die Garzeit kann aber auch länger als 40 Minuten dauern, das kann vom Ofen abhängen.

Sobald die Crème fertig gestockt ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und die Förmchen auf einem Brett auskühlen lassen. Im Anschluss im Kühlschrank bis zum Servieren kalt stellen.

Unmittelbar vorm Servieren jedes Förmchen mit 1/2 EL braunem Rohrzucker bestreuen, den man dann mit einem Mini-Bunsenbrenner karamellisiert.

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