Fairtrade Siegel (Foto: TransFair e.V.)

Aus für Verteilzentrum "Fairer Handel"

Autor: Karin Mayer / Onlinefassung: Andree Werner   13.12.2018 | 08:19 Uhr

Fair gehandelte Waren sind seit Jahren gefragt - und die Nachfrage wächst stetig. Trotzdem muss nun ein zentrales Verteilzentrum im Saarland schließen. Wir haben nach den Gründen gefragt.

Liebe Kunden und Partner der Genossenschaft, Liebe Aktive im Fairen Handel, die Genossenschaft wird leider zum Jahresende aufgelöst.

Dieser Satz steht aktuell auf der Internetseite des Fair-Handelszentrums Südwest eG. Das Zentrum wurde 1979 gegründet. Nach 40 Jahren GEPA-Regionalstelle und 16 Jahren Genossenschaft musste die Generalversammlung am 23. November die Auflösung der Fair-HandelszentrumSüdwest e.G. zum Jahresende beschließen. Am Dienstag, den 18. Dezember, werden die Verkaufsräume in Saarbrücken-Malstatt zum letzten Mal geöffnet sein. Dieser aktuelle Schritt ist zunächst verwunderlich: Der faire Handel wächst seit Jahren: 1,5 Milliarden Euro haben die Deutschen allein im Jahr 2017 für fair gehandelte Produkte ausgegeben.

Trotzdem muss das Fairhandelszentrum Südwest nun aufgeben. Vor allem Discounter und Supermärkte würden immer mehr auf den Fair-Trade-Zug aufspringen, das sorgt für deutliche Umsatzeinbußen beim Handelszentrum Südwest. Dieses hat bisher kleinere und größere Weltläden in der Großregion SaarLorLux mit Waren versorgt. Was das für den Fairen Handel in der Region bedeutet? SR-Reporterin Karin Mayer hat direkt bei den Betroffenen nachgefragt.

Aus für Verteilzentrum "Fairer Handel"
Audio [SR 3, (c) SR Karin Mayer, 13.12.2018, Länge: 02:21 Min.]
Aus für Verteilzentrum "Fairer Handel"

Über dieses Thema wurde am 13.12.2018 auf SR 3 Saarlandwelle in der Sendung "Guten Morgen" berichtet.

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