Krimitipp (Foto: dpa)

Nicola Förg: "Böse Häuser"

Ulli Wagner  

In ihrem aktuellen Krimi „Böse Häuser“ greift Nicola Förg ein Thema auf, das zurzeit vielen unter den Nägen brennt: das Recht auf bezahlbares Wohnen. Das Ganze spielt im naturgewaltigen Alpenvorland. Und da Förg ihrem Kommissar Weinzierl aus früheren Krimis einen Auftritt mit ihren aktuellen Kommissarinnen Mangold und Reindl verschafft, kommt auch noch ein pralles Charakterenspiel hinzu.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Krimitipp: "Böse Häuser"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 27.02.2021, Länge: 04:40 Min.]
Krimitipp: "Böse Häuser"

Nicola Förg
"Böse Häuser"

Pendo Verlag
01.03.2021
TB, 320 Seiten
ISBN: 978-3-86612-497-4
Preis: 16 Euro
E-Book: 12,99 Euro
Hörbuch: Bei Hörbuch-Hamburg mit Michaela May als Erzählerin. CD: 16 Euro, Download: 12,95 Euro


Fazit


Krimigespräch: "In diesem Krimi krachen grundverschiedene Charaktere aufeinander"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Christian Job/Ulli Wagner, 02.03.2021, Länge: 03:32 Min.]
Krimigespräch: "In diesem Krimi krachen grundverschiedene Charaktere aufeinander"

In „Böse Häuser“ verschafft Nicola Förg ihrem alten Kommissar Weinzierl einen Auftritt mit den Kommissarinnen Mangold und Reindl. Und das ist wunderbar! Da prallen Charaktere aufeinander, aber auch der Wille, einen sehr kniffligen Fall zu lösen. Und im Krimi gelingt, was im echten Leben so oft schiefgeht. Auch beim Thema Wohnen trifft Nicola Förg den Nerv. Dazu noch das schöne und naturgewaltige Alpenvorland – es ist alles gerichtet für eine spannende und unterhaltsame Reise im Kopf. Perfekt!

Ulli Wagner


Die Autorin


Nicola Förg (Foto: © Florian Deventer)

Nicola Förg

Nicola Förg ist Jahrgang 1962 und wuchs in Kempten und in Oberstaufen auf. Die Oberallgäuerin hat in München Germanistik und Geographie studiert, danach als Journalistin vor allem im Bereich Reise und Tourismus für Zeitungen und Magazine gearbeitet und mehrere Reiseführer verfasst. Die bekannte Tierschützerin betreut bis heute eine wöchentliche Tierseite in zwei Tageszeitungen in Bayern.

2003 kam mit „Schussfahrt“ Förgs erster Krimi auf den Markt. Das war der Startschuss für die Krimireihe um Kommissar Gerhard Weinzirl. Nicola Förg ist eine Vielschreiberin, jedes Jahr erscheint mindestens im Frühjahr ein neuer Krimi.  Von ihrer zweiten Reihe um die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl gibt es inzwischen auch bereits elf Bände. Diese Alpenkrimis verbinden aktuelle Tourismus- und Freizeit-Themen mit kniffligen Kriminalfällen.

Und nun hat Nicola Förg ihrem „ersten“ Kommissar Gerhard Weinzierl eine Rolle verschafft im neuen Krimi um Irmi Mangold und Kathi Reindl. In „Böse Häuser“ geht es um ein Thema, das gerade in diesen Corona-Zeiten noch mal an Bedeutung gewonnen hat: Wohnen, das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, aber auch um Zersiedelung und andere Wunden, die wir der Natur schlagen.

Nicola Förg hat zahlreiche Preise auch rund um Umwelt- und Tierschutz eingeheimst. Die Bestseller-Autorin lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren auf einem Hof in Prem am Lech, also in Oberbayern, sieht rund ums Haus nur Grün und nachts die Milchstraße und sagt: „Dieses Leben ist für mich Freiheit und ein sehr sehr großer Luxus.“

Ulli Wagner


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