Eine Szene aus dem Film "Unter der Welle" von Veronika Hafner (Foto: Elfenholz Film)

Persönliches auf der Leinwand

Über Filme mit persönlichem Bezug im Wettbewerb des Filmfestivals Max Ophüls Preis 2022

Chris Ignatzi. Onlinefassung: Rick Reitler   20.01.2022 | 07:00 Uhr

Junge Filmschaffende erzählen in ihren ersten Werken oft sehr persönliche Geschichten, die mit ihrem eigenen Erleben zu tun haben. Auch beim Max-Ophüls-Preis ist das in diesem Jahr wieder bemerkbar.

Chris Ignatzi stellt drei Filme aus dem Kurz- und Mittellang-Filmprogramm vor, in denen es darum geht, Fiktion und Wahrheit auf unterschiedliche Weisen zu verbinden: die österreichische Flüchtlingsgeschichte "Neverinland", der düstere Psychofilm "Unter der Welle" und den Kurzfilm "Wenn in einer Winternacht zwei Reisende".


Persönliche Themen im Ophüls-Festival
Audio [SR 2, Chris Ignatzi, 19.01.2022, Länge: 03:35 Min.]
Persönliche Themen im Ophüls-Festival


Persönliche Geschichten in den Ophüls-Wettbewerben
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 19.01.2022, Länge: 05:04 Min.]
Persönliche Geschichten in den Ophüls-Wettbewerben
SR-Reporter Chris Ignatzi hat in den Wettbewerbsfilmen drei unterschiedliche Arten entdeckt, Fakt und Fiktion zu verschmelzen. Die Geschichte des Vaters einer Regisseurin, eine wahre Begebenheit, fiktional umgesetzt und vier Flüchtlinge in Wien, die als Schauspieler fungieren. Ein Überblick.


Eine Szene aus dem Film "Neverinland" von Fatih Gürsoy (Foto: Fatih Gürsoy)

Neverinland

Spielfilm, Österreich 2022, ca. 45 Min.
Regie: Fatih Gürsoy (Uraufführung)
Termin: Dienstag, 18.1.2022, 15 Uhr in allen teilnehmenden Saarbrücker Kinos


Eine Szene aus dem Film "Unter der Welle" von Veronika Hafner (Foto: Elfenholz Film)

Unter der Welle

Spielfilm, Deutschland 2022, ca. 39 Min.
Regie: Veronika Hafner (Uraufführung)
Termin: Montag, 24.1.2022, 15 Uhr in allen teilnehmenden Saarbrücker Kinos


Eine Szene aus dem Kurzfilm "Wenn in einer Winternacht zwei Reisende" (Foto: Friese)

Wenn in einer Winternacht zwei Reisende

Kurzfilm, Deutschland 2022, ca. 17 Min.
Regie: Sara Summa (Uraufführung)
Termin: Sonntag, 23.1.2022, 15 Uhr in allen teilnehmenden Saarbrücker Kinos


Weitere Informationen zum Festival 2022:

16. bis 26. Januar 2022
Das Filmfestival Max Ophüls Preis 2022
Die 43. Ausgabe das Filmfestivals Max Ophüls Preis findet vom 16. bis 26. Januar 2022 in und um Saarbrücken statt - wegen Corona setzt das Team diesmal auf eine hybride Form und deutlich mehr Festivaltage. Ein Dossier.

Der Wettbewerb Mittellange Filme 2022
Zehn Filmkandidaten am Start
Elf Werke waren 2022 ins Rennen um die beiden Preise für die besten mittellangen Filme gegangen. Und beide Preise - der Max Ophüls Preis 2022 und der Publikumspreis - gingen am Ende an "Unter der Welle" von Veronika Hafner. Ein Überblick über die Wettbewerbsfilme.

Der Kurzfilm-Wettbewerb 2022
20 Filmkandidaten am Start
20 Kurzfilme konkurrierten beim Filmfestivals Max Ophüls Preis 2022 um zwei Preise. Den Hauptpreis gewann "Lullaby" von Magdalena Chmielewska, dem Publikum gefiel "Zeitpunkt X" am besten. Ein Überblick über die Wettbewerbsfilme.


Hintergrund

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als wichtigstes Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 19.01.2022 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt eine Szene aus dem Spielfilm "Unter der Welle" von Veronika Hafner (Foto: Elfenholz Film).

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