Wenn der Hass im Netz zu stark wird

Wenn der Hass im Netz zu stark wird

Das Interview der Woche mit Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin der Berliner Anlaufstelle "Hate Aid"

Katrin Aue  

Sendung: Samstag 12.10.2019 12:45 Uhr

Morddrohungen, Vergewaltigungsfantasien, üble Beschimpfungen: In den sozialen Netzwerken sind Lawinen des Hasses schon fast Alltag geworden. Das kann schlimme Konsequenzen haben, nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft. Denn immer öfter hört man, dass z. B. Kommunalpolitikerinnen und -politiker ihren Job an den Nagel hängen wollen – aus Resignation angesichts der Hetze.

Anlaufstelle: "Hate Aid"

Seit letztem Dezember gibt es für Betroffene von digitaler Gewalt eine Anlaufstelle in Berlin: Hate Aid. Sie betreut, berät und hilft auch, juristisch gegen die Täter vorzugehen. Die gelernte Journalistin Anna-Lena von Hodenberg ist seit Dezember 2018 die Geschäftsführerin von Hate Aid. Katrin Aue hat sie befragt.

Vor ihrem Engagement bei Hate Aid war von Hodenberg Journalistin bei RTL und beim NDR. Bei der Bürgerbewegung Campact war sie für Kampagnen gegen Rassismus verantwortlich. Dabei beschäftigte sie sich mit orchestriertem Hass und Trollarmeen.

Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" vom 12.10.2019 auf SR 2 KulturRadio.


Das Interview der Woche

Jeden Samstag gegen 12.45 Uhr in der "Bilanz am Mittag" auf SR 2 KulturRadio

In der "Bilanz am Mittag" auf SR 2 KulturRadio wird jeden Samstag gegen 12.45 Uhr ein etwa 15-minütiges Interview ausgestrahlt. Diese Gespräche mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur bieten den Hörern von SR 2 KulturRadio nicht nur Argumente und Fakten zu wichtigen Themen und Entscheidungen, sondern auch persönliche Eindrücke über die Handelnden.

Die Interviews entstehen in enger Zusammenarbeit mit dem Hauptstadtstudio Berlin. Der Sendeplatz wird so zu einem Forum für internationale und regionale Themen.

Kontakt: bilanz-mittag@sr.de

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