Verschiedene Tabletten, Löffel und eine Spritze liegen auf einem Tisch. (Foto: IMAGO / agefotostock)

Die endlose Krise

Der fast aussichtslose Kampf der USA gegen Opioid-Missbrauch

Von Julia Kastein  

Sendung: Samstag 02.10.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Los ging es Anfang der 2000er Jahre mit dem Schmerzmittel Oxycontin: Hundertausende Amerikaner schluckten das Opioid auf Rezept und wurden süchtig. Danach stiegen viele auf Heroin und andere Drogen um. Inzwischen ist Fentanyl das Hauptproblem.

Besonders dramatisch ist die Situation in West Virginia und dort in der ehemaligen Hafenstadt Huntington am Ohio River. Früher war die Region bekannt als Umschlagplatz für Rohstoffe aus den Appalachen, jetzt berüchtigt als "Opioid-Hauptstadt" der USA. Über zehn Prozent der gut 45.000 Einwohner sind laut Schätzungen süchtig. Es gibt eine regelrechte Industrie, um ihnen bei Entzug und Reha zu helfen. Milliarden Dollar wurden investiert.

Und trotzdem: die Zahl der Überdosis-Opfer ist im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen. Ein Grund ist die Corona-Pandemie. Und: Für die vielen Süchtigen gibt es in dieser Region mit hoher Arbeitslosigkeit und Armut kaum Perspektiven. (ARD)


Das Bild ganz oben zeigt verschiedene Tabletten, Löffel und eine Spritze auf einem Tisch (Foto: IMAGO / agefotostock).


Die Reportage

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(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

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Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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