Hörfunkgebäude SR Außenansicht (Foto: SR)

Digitale Transformation bleibt wichtigste Aufgabe

  28.11.2022 | 18:42 Uhr

Der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks hat am Montag den Wirtschaftsplan für das Jahr 2023 einstimmig genehmigt.

Der Intendant legt einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr vor. Bei Erträgen von 138,3 Millionen Euro und Aufwendungen von 137,4 Millionen Euro rechnet der SR mit einem Überschuss von 0,9 Millionen Euro.

„Auch der Wirtschaftsplan 2023 steht unter der Prämisse, den SR für die digitale Welt noch fitter zu machen. Die vom Intendanten auf den Weg gebrachte Digitalstrategie wird damit auch für 2023 finanziell abgesichert. Martin Grasmück hat weiterhin die volle Unterstützung des Rundfunkrates“, ergänzte die Vorsitzende des Rundfunkrates, Gisela Rink.

Michael Burkert, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Saarländischen Rundfunks, sagte: „Die Grundlage für die digitale Transformation des SR, die wir im Wirtschaftsplan des vergangenen Jahres gelegt hatten, wird in 2023 konsequent fortgesetzt. Der Wirtschaftsplan 2023 ist damit ein wichtiges Signal zur Zukunftssicherung des SR in der digitalen Medienwelt.“

"Für das positive Votum der SR-Gremien bin ich sehr dankbar. In einem insgesamt sehr schwierigen Umfeld bedeutet dies für den SR Planungssicherheit auch mit Blick auf die Stärkung unserer digitalen Angebote. Nichts sorgt mehr für einen eigenständigen SR als eine starke Akzeptanz in allen Bevölkerungsschichten - also auch bei denjenigen, die Hörfunk und Fernsehen kaum oder gar nicht mehr nutzen", sagte SR-Intendant Martin Grasmück.

Der leichte Anstieg der Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend auf die Fortsetzung der im Vorjahr begonnenen Umsetzung strategischer Investitionen in die Digitalisierung und Programmentwicklung sowie auf spürbare Preissteigerungen zurückzuführen. Die Zahl der Planstellen bleibt mit 544 weiter unverändert.

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