Villa Eva (Foto: Dieter Schmitt)

"Endlich Freitag im Ersten"

  13.11.2018 | 17:26 Uhr

Mit dem SR in die "Villa Eva" – Drehstart für die Komödie "Villa Eva" (AT) mit Eleonore Weisgerber und Reiner Schöne – Spektakuläre Drohnen-Aufnahmen über den Landkreisen Neunkirchen und Saarpfalz – Macher loben das Saarland als Filmparadies

Erstmals ist das Saarland Drehort für eine Komödie im Ersten. Im Mittelpunkt stehen eine Gräfin und die nach ihr benannte "Villa Eva". Für die turbulente Geschichte rund um die Villa dreht die ProSaar Medienproduktion GmbH im Auftrag des Saarländischen Rundfunks und der ARD Degeto einen Monat lang im Landkreis Neunkirchen mit Schwerpunkt in Ottweiler und im Saarpfalz-Kreis. Die letzte Klappe fällt am 6. Dezember. Hauptdarsteller sind Eleonore Weisgerber – sie spielt die Gräfin Eva – und Reiner Schöne. Sendetermin ist im Herbst kommenden Jahres – zur besten Sendezeit – an einem Freitag um 20.15 Uhr. Das etablierte Label "Endlich Freitag im Ersten" bietet auf diesem Platz einen unterhaltsamen Einstieg ins Wochenende und sorgt 90 Minuten lang für gute Laune am Freitagabend.

Eindrücke vom Dreh
"Lustig sein ist nicht einfach"
Erstmals ist das Saarland Drehort für eine Komödie im Ersten. Im Mittelpunkt stehen eine Gräfin und die nach ihr benannte "Villa Eva". Momentan wird in Ottweiler gedreht. Trotz des engen Zeitplans kommt bei dem Team um die Hauptdarsteller Eleonore Weisgerber und Reiner Schöne der Spaß nicht zu kurz.

"Das hat es in der Geschichte des Saarländischen Rundfunks bislang noch nicht gegeben“, sagt SR-Intendant Professor Thomas Kleist. "Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit viel Engagement auf allen Ebenen zum ersten Mal eine ARD-Degeto-Komödie für das Abendprogramm im Ersten ins Saarland zu holen. Dem Publikum im Ersten werden aus dem Saarland heraus nicht nur eine famose Geschichte rund um Geld, Liebe und Eifersucht geboten, sondern auch fantastische Filmaufnahmen über das Saarland. Mit Eleonore Weisgerber haben wir zudem eine Hauptdarstellerin gefunden, die zu den erfolgreichsten und wandlungsfähigsten Bühnen- und Fernsehschauspielerinnen Deutschlands zählt. Ich freue mich sehr, sie als Gräfin Eva im Herbst 2019 im Ersten zu sehen."

Handlung und Drehorte

Gräfin Eva Marie-Luise von Aspach-Ney war in jungen Jahren von den Ideen der 68er Zeit fasziniert. Sie verließ das Saarland und ihre Liebsten Knall auf Fall und lebte ihre wilden Jahre in Berlin. Nach dem Tod des Vaters wieder ins Saarland zurückgekehrt, ist die Villa ihre einzige Lebensgrundlage. Als Konsequenz ihres eigenwilligen und eigensinnigen Lebens hat Evas Vater – zu Lebzeiten ein Wohltäter im Saarland – sein Erbe in eine Stiftung eingebracht. Diese zwingt Eva jährlich am 31. Dezember einen beträchtlichen Obolus an die Stiftung zu geben. Ansonsten verliert sie die geerbte Villa. Dabei haben es die Gräfin und damit eng verknüpft auch die anderen Bewohner der Villa selbst dringend nötig, unterstützt zu werden: Trude, Mädchen für Alles in der Villa, ihr Mann, Hausmeister Gustav Düppenweiler, Claire, das lothringische Zimmermädchen, und Frieda, die Köchin, sowie Freunde und Gäste des Hauses, der neugierige Journalist Martin Butzbach, Arzt Gottlieb Hartz-Latour und Anwalt Burghardt Hülz. Zudem eskaliert der Konflikt zwischen der Gräfin und dem Eremiten und "Waldschrat" Philipp Arthur Limberger. Insgesamt geht es um zwei Liebesgeschichten und eine gewaltige, existentielle Bedrohung. Verliert die kleine Schicksalsgemeinschaft ihr Dach überm Kopf?

Und wo steht denn eigentlich diese "Villa Eva"? – "Sie liegt – geheimnisumwoben – irgendwo im Saarland", weiß SR-Unterhaltungs- und Fernsehspielchefin Andrea Etspüler, die zusammen mit Stefan Kruppa von der ARD Degeto redaktionell für den Freitagsfilm verantwortlich ist. "Wir hoffen auf einen goldenen Herbst. Das wäre für das gesamte Team und natürlich auch für die Drohnen-Aufnahmen über unsere schönen saarländischen Landschaften optimal."

Leicht im Ton, ernst im Inhalt inszeniert Regisseur Michi Riebl die "Villa Eva" im Saarland noch bis zum Nikolaustag Anfang Dezember. Die Vorlage des Ensemblestücks lieferte der renommierte Drehbuchautor Rupert Henning ("Vier Frauen und ein Todesfall", "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein", eine SR-ARTE-Koproduktion 2018). Die Kamera führt Heinz Wehsling. Produzent ist Martin Hofmann mit der ProSaar GmbH, einer gemeinsamen Filmproduktionsgesellschaft des SR und der Bavaria, München. Die Herstellungsleitung hat Andreas Berndt. Hofmann und Bernd kennen das Saarland aus früheren Produktionen sehr gut und darum loben sie die Saarländerinnen und Saarländer in den höchsten Tönen. "Wir werden im Saarland immer unglaublich freundlich aufgenommen. Überall finden wir offene Türen und Verständnis für unsere Arbeit. Das Saarland ist für uns ein wahres Filmparadies!"

Bildergalerie

Das Team

Die Besetzung:

Gräfin Eva: Eleonore Weisgerber
Eremit Philipp Arthur Limberger: Reiner Schöne
Anwalt Burckhardt Hülz: Oliver Nägele
Arzt Gottlieb Hartz-Latour: Paul Faßnacht
Ahmad Reza Kasravi: Deniz Cooper
Journalist Hanns Martin Butzbach: Stefan Puntigam
"Mädchen für Alles" Trude Düppenweiler: Sabine Urig
Hausmeister Gustav Düppenweiler: Willi Fries
Zimmermädchen Claire: Lucie Aaron
Köchin Frieda Tremmel: Susi Stach

Der Stab:

Autor: Rupert Henning
Regie: Michi Riebl
Redaktion SR: Andrea Etspüler
Redaktion ARD Degeto: Stefan Kruppa
Produzent: Martin Hofmann
Producerin: Julia Sturm
Kamera: Heinz Wehsling
Herstellungsleitung: Andreas Berndt
Kostümbild: Verena Reuter-Züll
Szenenbild: Bärbel Menzel

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