Logo der Sendung "Wir im Saarland - Grenzenlos" (Foto: SR)

"Wir im Saarland – Grenzenlos" am Montag

  07.11.2018 | 16:00 Uhr

Wir im Saarland - Grenzenlos berichtet in dieser Woche über nachhaltige Architektur aus Stroh und eine traditionelle Spezialität aus dem Elsass. Außerdem übernachten wir in unserer Reihe "Ferien beim Nachbarn" bei einer Champagner Winzerin. Zu sehen, am Montag, 12. November, um 18.50 Uhr, im SR Fernsehen.

Die Themen von "Wir im Saarland – Grenzenlos" am Montag, 12. November, 18.50 Uhr, im SR Fernsehen:

Erkämpfte Freiheit: Die französische Route der Abschaffung der Sklaverei

Die "Route des abolitions de l’esclavage" verbindet fünf Dörfer im Osten Frankreichs, an denen im 18. und 19. Jahrhundert Personen wirkten, die für die Abschaffung der Sklaverei gekämpft haben – darunter auch zwei Verfechter aus Grand Est. Die Idee zu dieser Gedenkstrecke mit 25 Erinnerungsorten entstand vor rund 20 Jahren und zieht inzwischen jährlich etwa 75.000 Besucher an.

Wiederentdecktes Baumaterial: Nachhaltige Architektur aus Stroh

Nur zehn Euro Nebenkosten im Monat – für die Bewohner der Sozialwohnungen in Saint-Dié-des-Vosges kein Traum, sondern Realität. Denn sie wohnen in einem Haus, das aus Stroh und anderen Biomaterialien, wie Holz und Ziegeln gebaut wurde. Solche Mauern kennen keine Schimmelbildung. Und da die Häuser außerdem nach Süden ausgerichtet sind, funktionieren sie wie ein Passivhaus.

Saure Rüben: Eine traditionelle Spezialität aus dem Elsass

Das Sauerkraut ist typisch für die Region zwischen Vogesen und Rhein. Weitaus weniger bekannt aber ist das Navet salé (Sauerrübe) – eingelegte Weiße Rüben. Die Methode funktioniert – ebenso wie beim Sauerkraut – durch Milchsäuregärung. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Navet salé etwas stiefmütterlich behandelt. Inzwischen aber gibt es wieder Restaurants, die leckere Gerichte mit Navet salé auf ihrer Speisekarte haben.

Ferien beim Nachbarn: Übernachten bei einer Champagner-Winzerin

Hautviller südlich von Reims gilt als Geburtsort des Champagners. Denn in der Abtei des Ortes lebte im 17. Jahrhundert der Mönch Dom Pérignon, der die Methode entwickelt hat, Champagner herzustellen. Ein pferdeverrücktes Winzerpaar hat auf dem eigenen Gut ein Gästehaus eingerichtet. Die Zimmer sind nach berühmten Pferden benannt. Und wer zu hoch zu Ross anreist, der kann seinen tierischen Begleiter selbstverständlich im Stall des Hauses unterbringen.

Moderation: Jochen Erdmenger

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