Plakat zur Ortkirchensteuer (Foto: SR)

Land und Leute - "Der Wert der Kirche:"

Verlieren die Diözesen ihre Basis?

  05.07.2018 | 17:01 Uhr

Ende 2017 führten Pfarrgemeinden des Bistums Speyer im Saarland die sogenannte Ortskirchensteuer ein. Eine Steuer, die zusätzlich zur Kirchensteuer von Mitgliedern der Pfarrgemeinde eingezogen wird, sofern sie Haus oder Grundstück besitzen. Viele SR 3-Hörerinnen und -Hörer meldeten sich dazu zu Wort – positiv wie negativ. Zu hören am kommenden Sonntag, 8. Juli, um 12.30 Uhr auf SR 3 Saarlandwelle.

Das Geld geht nicht ans Bistum, sondern direkt an die Pfarrgemeinde vor Ort. Zehn Euro im Jahr pro Grunstücksbesitzer – um diesen Betrag ging es.

Für SR 3-Reporter Florian Mayer war das der Anlass, nachzufragen, wie das Kirchensteuer-System entstanden ist und wofür die Steuergelder eingesetzt werden. Im Laufe der Recherche in den Bistümern Speyer und Trier wurde aber schnell klar, dass es um mehr geht als um Haushaltspläne und Bilanzen. Es geht um Werte, die viel grundlegender sind als die finanzielle Situation der katholischen Kirche im Saarland.

Im Anschluss auch im Podcast abrufbar.

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