Eine Karte zum Welttag des Stotterns am 22. Oktober (Foto: dpa/Jens Kalaene)

Welttag des Stotterns

  22.10.2018 | 10:09 Uhr

Seit 1998 ist am 22. Oktober eines jeden Jahres der "Welttag des Stotterns". Im Saarland kämpfen etwa 10 000 Menschen mit dem Stottern. Eine Therapie beim Logopäden kann aber den meisten gut helfen.

Der Film "The Kings Speech - die Rede des Königs" hat viel für das Verständnis für Stotterer getan. Es geht um den britischen König George und wie er sein Stottern in den Griff bekommen hat. Stottern kann aber jedem Betroffenen das Leben richtig zur Hölle machen.

Oft hilft es, sein Stottern einfach zu akzeptieren - und eine Therapie bei Logopäden. Wie man mit seinem Stottern umgeht - ob man sich zurückzieht oder offen ist wie zum Beispiel Dozenten, die selbstbewusst vor ihren Schülern und Studenten stehen - hat mit der Persönlichkeit des Stotterers zu tun, sagt Logopädin Jutta Tilling aus Saarbrücken. Manche kommen im Alltag sehr gut zurecht, andere schaffen das Tolerieren einfach nicht, selbst wenn das Symptom relativ gering ist.

Wir stellen am Welttag des Stotterns Erwin Büch aus Bübingen vor. Er kämpft schon sein ganzes Leben mit dem Stottern. Früher hatte er große Schwierigkeiten mit Menschen zu sprechen, selbst telefonieren war für ihn unmöglich. Er hat so gut wie jede Sprechsituation gemieden. Heute ist Erwin verheiratet, hat eine Familie und sein Stottern im Griff.


"Ich habe jede Sprechsituation gemieden"
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"Ich habe jede Sprechsituation gemieden"
Seit 1998 ist am 22. Oktober eines jeden Jahres der "Welttag des Stotterns". Im Saarland kämpfen etwa 10 000 Menschen mit dem Stottern. Erwin Büch aus Bübingen kämpft schon sein ganzes Leben mit dem Stottern, hat es heute im Griff. Wir stellen ihn vor.

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