Neunkirchen: Flächenbrand wütet auf 1 Hektar im Wagwiesental (Foto: Kai Hegi/Feuerwehr Neunkirchen)

Die Brandgefahr steigt. Deshalb achtsam sein!

  11.08.2022 | 12:29 Uhr

Seit Wochen Hitze und kein Regen - überall sind die Böden ausgetrocknet, und die Brandgefahr steigt. Der saarländische Landesbrandinspekteur Timo Meyer erklärt, worauf man jetzt achten muss und was im Fall der Fälle zu tun ist.

So angenehm die sommerlichen Temperaturen auch sind, da es lange Zeit nicht geregnet hat, sind die Böden inzwischen völlig ausgetrocknet. Feuer und Flammen haben ein leichtes Spiel. Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe kann daher schnell eine Katastrophe auslösen, denn oft ist es nur eine Sache von ein paar Sekunden, in denen sich ein Flämmchen zu einem Flächenbrand ausbreitet.

Vorbeugende Maßnahmen

Derzeit sollte man also äußerst vorsichtig sein, um keinen Brand zu verursachen. Timo Meyer, der saarländische Landesbrandinspekteur, rät insbesondere:

Meyer rät auch dazu, immer genügend Wasser bereitzuhalten, um gegebenenfalls ein Feuer schnell löschen zu können.

Verhalten bei hoher Wald- und Wiesenbrandgefahr
Audio [SR 1, 11.08.2022, Länge: 01:44 Min.]
Verhalten bei hoher Wald- und Wiesenbrandgefahr

Im Fall der Fälle: 112 rufen

Wenn es dennoch zu einem Brand kommt, sollte man grundsätzlich über die Telefonnummer 112 die Feuerwehr rufen, rät Meyer, damit schnell Hilfe kommt und man sich selbst nicht in größere Gefahr begibt. Auch wenn man glaubt, das Feuer noch mit dem Schuh austreten oder mit einem Eimer Wasser löschen zu können, sollte man dennoch parallel die Feuerwehr informieren, um keine Zeit zu verlieren, falls man den Brand doch nicht in den Griff bekommen sollte. Denn je eher die Feuerwehrleute zum Einsatz kommen, umso schneller können sie eine Ausbreitung des Feuers verhindern.

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