Netflix 'Squid Game' doll appears in Tokyo (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Rodrigo Reyes Marin)

Sorge vor "Squid Game"

  10.11.2021 | 09:03 Uhr

Die baden-württembergische Landesanstalt für Kommunikation warnt Eltern vor der koreanischen Netflix-Serie «Squid Game». Die Serie sei besonders wegen ihrer Gewaltdarstellungen für unter 16-Jährige als ungeeignet eingestuft. Die «Wettkämpfe» dieser Serie würden vereinzelt offenbar auf Schulhöfen nachgespielt. Experten informieren Eltern über technische Schutzlösungen für die Geräte ihrer Kinder.

Plötzlich stehen die Spieler am Ende eines ummauerten Innenhofs, groß wie ein Fußballfeld. Am anderen Ende eine meterhohe Mädchenfigur. Dreht sie den Spielern den Rücken zu, dürfen sie laufen. Dreht sich die Figur um, müssen alle Spieler wie angewurzelt stehen bleiben. Wer sich noch bewegt, wird erschossen.

«Squid Game» ist «der popkulturelle Netztrend der Stunde, aber kein Kinderspiel», warnen die Medienexperten. Sie raten indessen Erziehungsberechtigten, sich auf der Internetseite «www.medien-kindersicher.de» Rat einzuholen, wie sie wirksam verhindern können, dass ihre Kinder auf für sie ungeeignete Inhalte zugreifen können.

Weitere Informationen

Netflix-Serie
Wie gefährlich ist "Squid Game"?
Seit September ist auf Netflix die Serie "Squid Game" zu sehen. Und löst inzwischen große Diskussionen aus. Wie gefährlich ist diese gewaltverherrlichende Serie vor allem für junge Menschen? Wir haben mit Ruth Meyer, Direktorin der Landesmedienanstalt des Saarlandes, gesprochen.

"Squid Game"
Kein Kinderspiel
Bei der Netflix-Serie "Squid Game"geht es um scheinbar harmlose Kinderspiele, doch enden sie für die Verlierer brutal.

Thema in der Sendung SR 1 'Dein Vormittag im Saarland' am 10.11.2021.

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