Viele Pakete liegen in einem Paketzentrum  (Foto: picture alliance/Tom Weller/dpa)

Geschenkpakete rechtzeitig abschicken

  03.12.2020 | 00:00 Uhr

Paketdienste haben in diesem Jahr Hochkonjunktur. Denn durch Corona hat der Online-Handel deutlich zugenommen. Und jetzt werden auch noch viele Weihnachtspakete auf den Weg gebracht. Die Paketdienste raten: je eher, desto besser!

Weihnachtspäckchen: Wann spätestens verschicken?
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Weihnachtspäckchen: Wann spätestens verschicken?

Briefe und Postkarten brauchen in der Regel nur zwei Tage, bis sie dem Empfänger zugestellt werden. wer also seine Weihnachtsgrüße zwei Tage vor Heiligabend abschickt, kann zuversichtlich sein, dass sie rechtzeitig zum Fest ankommen. Anders ist das bei Päckchen und Paketen.

Viele Paketdienste haben sich bereits im Laufe des Jahres personell verstärkt und sind auch jetzt auf den Weihnachtsansturm vorbereitet. DHL zum Beispiel setzt 100 zusätzliche Mitarbeiter ein, zumeist als Fahrer, und hat auch 140 zusätzliche Wagen im Einsatz. Und das nicht nur bis zu den Weihnachtstagen. Denn für die Paketdienste ist das Weihnachtsgeschäft erst etwa im Februar vorbei, wenn auch alle Rücksendungen und Neubestellungen abgewickelt sind.

An den Zustellzeiten haben Paketdienste wie DHL, Hermes oder auch amazon dagegen nichts geändert. Die Zusteller von Hermes zum Beispiel sind montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr unterwegs. DHL und DPD liefern ebenfalls auch samstags aus, GLS nur montags bis freitags.

Weihnachtspost rechtzeitig aufgeben


Deutsche Post

Für eine rechtzeitige Zustellung zum Weihnachtsfest müssen Weihnachtsbriefe bis zum 22.12.2020 eingeliefert werden.

Die Frist für die rechtzeitige Einlieferung von Paketen, die innerhalb Deutschlands verschickt werden, ist der 19.12.2020 um 12 Uhr.

(Quelle: deutschepost.de)


DHL

Der späteste Abgabetermin für innerdeutsche Pakete und Päckchen ist Samstag, der 19.12.2020 bis 12 Uhr.

Für Briefe und Postkarten ist der spätmöglichste Einwurf Dienstag, der 22.12.2020, vor der Leerung.

(Quelle: dhl.de)


DPD

Damit Geschenke garantiert rechtzeitig zu Heiligabend zugestellt werden, sollten

- Standardpakete innerhalb Deutschlands bis spätestens 20. Dezember, 12:00 Uhr
- Expresspakete innerhalb Deutschlands bis spätestens 23. Dezember, 12:00 Uhr
- Pakete für EU-Länder geben Sie am besten bis spätestens 18. Dezember

abgegeben werden.

(Quelle: dpd.com)


Hermes

Deutschlandweit garantierte Zustellung bis Heiligabend, wenn das Paket bis zum 21. Dezember um 12 Uhr versendet wird

(Quelle: myhermes.de)


GLS

Damit die Pakete noch vor Weihnachten ankommen, sollten sie

  • bei Versand innerhalb Deutschlands bis zum 22. Dezember
  • bei Versand in EU-Nachbarländer bis zum 21. Dezember
  • bei Versand in weitere EU-Länder bis zum 18. Dezember

in einem GLS-PaketShop abgegeben werden

(Quelle: gls-pakete.de)


Richtig verpacken, damit das Geschenk unbeschadet ankommt

Vor dem Verschicken steht das Verpacken. Hier gibt es einige Dinge, die man beachten sollte, damit dem problemlosen Versand nichts im Wege steht:


Eine angemessene Verpackung

Auch wenn es sich um ein Geschenk handelt, sollten Geschenkpapier, Schleifen und Schnüre vermieden werden. Zum einen verringert dies die Gefahr eines Diebstahls, zum anderen verheddern sich die Schnüre und Schleifen schnell in den Sortiermaschinen.


Den Empfänger eindeutig benennen

Der Name des Empfängers auf dem Paket sollte mit dem im Personalausweis übereinstimmen. Spitznamen wie Tina statt Bettina sollten also vermieden werden.

Wer Weihnachtspost an Kinder verschickt, gibt als Empfänger am besten ein Elternteil an. Sonst kann es Probleme geben, wenn das Kind keinen Ausweis hat, den der Paketdienst akzeptiert.


Der Empfänger sollte bei der Lieferung zu Hause sein

Wenn bei der Lieferung niemand zu Hause ist, wird es knapp für das Weihnachtsfest, auch wenn man das Paket rechtzeitig abgeschickt hat. Denn das Paket kann erst in den Folgetagen abgeholt werden. Viele Dienstleister bieten eine Sendungsverfolgung an.


Gute Polsterung

Bei zerbrechlichen Geschenken ist es wichtig, sie gut in passende Kartons einzupacken und diese zum Beispiel mit Zeitungspapier oder Luftpolsterfolie auszukleiden. Das Paket ist während der Sendung einiger Belastung ausgesetzt und wird nicht immer sorgsam behandelt.


Teure Geschenke am besten versichern

Wenn trotz bester Polsterung etwas zu Bruch geht oder ein Paket unterwegs verschwindet, ist das doppelt ärgerlich. Denn: Nicht alles ist versichert. Es kommt hier auf den Wert des Inhaltes an. Bei DHL zum Beispiel sind nur Pakete bis zu einem Wert von 500 Euro versichert. Sobald das Präsent mehr wert ist als 500 Euro, entfällt die Haftung komplett. Päckchen und Standardbriefe sind nicht versichert.

Die Alternative ist der "WERT National Service". Bargeld und Wertsachen können damit innerhalb Deutschlands als versicherter Brief versendet werden. Bei Sachwerten haftet die Deutsche Post bis 500 Euro, bei Bargeld bis 100 Euro. Eine Kombination von Sachwert und Bargeld ist nicht möglich.

Verschickt man Pakete mit einem noch höheren Wert, ist eine separate Transportversicherung ratsam. DHL zum Beispiel bietet gegen Aufpreis einen Versicherungsschutz bis zu 2.500 Euro oder sogar bis zu 25.000 Euro an.


Achtung bei Sendungen ins Ausland

Bei Weihnachtspäckchen, die ins Ausland geschickt werden, ist nicht nur die stabile Verpackung, sondern auch der Inhalt relevant. So sehr Mama oder Oma selbstgebackene Plätzchen gerne an Kind oder Enkel verschicken möchten - in einigen Ländern ist dies unerwünscht. Wer also Lebensmittel ins Ausland verschicken möchte, sollte sich vorher genau über die im Empfängerland geltenden Einfuhrbestimmungen erkundigen.

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