"The Biggest Loser"-Gewinner Ole aus Beckingen  (Foto: SAT. 1 / Julia Feldhagen)

Saarländer gewinnt "The Biggest Loser"

  30.03.2021 | 15:46 Uhr

Ole aus Beckingen hat es geschafft: Er hat in der Sat.1-Serie "The Biggest Loser" erfolgreich gegen seine Pfunde gekämpft und den Titel ins Saarland geholt. Der Altenpfleger nahm in den vergangenen Wochen 79,7 Kilo ab - fast die Hälfte seines ursprünglichen Gewichts!

Mit seiner "unglaublichen Verwandlung", die er hinter sich hat, begeisterte Ole nicht nur die TV-Zuschauer und die Experten. Sein neuer Look und seine positive Ausstrahlung zeigten auch im Saarland, wo er die letzten Wochen verbracht hat, direkt seine Wirkung. Er lernte nach dem Camp eine Frau kennen und ist nun nicht mehr alleine.

"Zuhause hatte ich ein Ziel, war sehr fokussiert und das Ziel wollte ich erreichen. Ich hatte gute Unterstützung von meinen Freunden und meinem Bruder“, blickt Ole auf seine Zeit nach dem Abspeck-Camp auf der griechischen Insel Naxos im Saarland zurück. Seine Bemühungen zahlten sich aus. Neben dem Titel „The Biggest Loser“ bekommt er eine Siegprämie in Höhe von 50.000 Euro. Darüber, was er mit dem Geld anfängt, habe er noch gar nicht so richtig nachgedacht, sagt Ole im SR 1-Interview und ergänzt: "Vielleicht ein neues Sofa kaufen."

Im SR 1-Interview hat Ole über seinen Erfolg gesprochen.
Audio
Im SR 1-Interview hat Ole über seinen Erfolg gesprochen.

Auf alle Fälle steht für ihn fest: "Ich habe mich ja fast halbiert - aber es fühlt sich wirklich super gut an", sagt er und ergänzt: "Ich bin so glücklich, dass ich es wirklich so durchgezogen und geschafft habe." Seit der Ausstrahlung des Finales hat der Saarländer schon zahlreiche Glückwünsche von allen Seiten bekommen.

Er selbst freue sich mit seinem neuen Gewicht eigentlich vor allem über kleine Dinge. So kann er sich zum Beispiel wieder die Schuhe binden und endlich die Klamotten mit seinem Zwillingsbruder tauschen.

Für alle, die wie er abspecken wollten, hat Ole ein paar Tipps: Den Zucker reduzieren oder am besten ganz weglassen, sich kleine Ziele setzen und von Woche zu Woche denken.

"The Biggest Loser"-Gewinner Ole vor und nach der Abspeck-Show (Foto: SAT. 1 / Willi Weber)

So fing für Ole alles in der Show an

In der Abspeck-Show hatten die 18 Teilnehmer ihren überflüssigen Pfunden den Kampf angesagt. Bei verschiedenen Sport-Wettbewerben, ihrer Ernährungsumstellung und dem wöchentlichen Wiegen traten sie gegeneinander an.

Ole aus Beckingen wog 164 Kilogramm - und war damit einer der schwergewichtigsten Kandidaten. Am 3. Januar begann die neue Staffel, gedreht wurde sie allerdings schon vorher, wie uns Ole im SR 1-Interview erzählt hat.

Ole hat uns im SR 1-Interview von seiner Abnehm-Reise erzählt.
Audio
Ole hat uns im SR 1-Interview von seiner Abnehm-Reise erzählt.

In der ersten Folge ging es mit dem 'Bootcamp' los: "In der Bootcamp-Folge muss man sich ein Ziel erspielen, und je nachdem wie gut du bist, kannst du dir natürlich aussuchen, zu welchem Trainer du möchtest", berichtete Ole.

Für sein Abnehm-Projekt hatte Ole auch ein besonderes Vorbild: Sein Zwillingsbruder ist nämlich schlank und sportlich, während Ole schon immer mit seinem Gewicht zu kämpfen hatte und darüber unglücklich war.

Der finale Entschluss, dass endlich die Notbremse gezogen werden muss, ergab sich eher durch alltägliche Situationen: "Ich musste mir zum Beispiel überlegen: Kann ich mich auf diesen Stuhl setzten oder hält der mich nicht aus? Oder: Wir waren mit Freunden unterwegs und der Ole war immer ganz am Schluss. Bei dieser Wanderung war ich nach fünf Kilometern fix und fertig und musste abbrechen. Das war der Punkt, wo ich gesagt habe: Ich muss was ändern", so der Saarländer. Auch der Check beim Arzt fiel nicht positiv aus.

Als Zielgewicht strebte Ole 85 bis 90 Kilo an. Er wollte also gut 75 bis 80 Kilos abspecken. Und das hat er mit 79,7 Kilo auch erreicht!


Auch Thema auf SR 1 am 30.03.2021 in 'Hallo Saarland'.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja