Schlafende Person mit Wecker im Vordergrund. (Foto: picture alliance/dpa-Bildfunk/Patrick Pleul)

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

  20.11.2018 | 11:08 Uhr

„Morgenstund‘ hat Gold im Mund“ – jedoch nicht für alle Menschen. Morgenmuffel quälen sich aus dem Bett. Es gibt aber auch Menschen, die sind schon vor dem Weckerklingeln hellwach. Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley gibt ein paar Tipps, wie es mit 'in den Tag starten' besser klappen könnte.

Für die Morgenmuffel gibt es einen guten Tipp. Prof. Zulley rät den Wecker 15- 30 Minuten früher zu stellen. Unser Schlaf ist in einzelne Schlafphasen aufgeteilt, die in etwa 90 Minuten dauern. In diesen Phasen wechseln sich je nach Schlafdauer Leicht-, Tief- und Traumschlaf in unterschiedlicher Ausprägung ab. Es gilt das Zeitfenster zu finden, in dem man sich nicht im Tiefschlaf befindet – hier fällt das Aufstehen viel leichter.

Eine helle Tageslicht-Lampe mit hohem Blauanteil oder noch besser Tageslicht unterstützen das Wachwerden. Übrigens wachen wir pro Nacht im Durchschnitt 28-mal auf. Im Grunde ist das ganz normal. Und in der Regel merken wir das nicht, weil wir direkt wieder einschlafen. Bleibt man allerdings wach und ärgert sich womöglich noch darüber, das man wach geworden ist, steigt die Anspannung und das Einschlafen fällt schwerer.

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Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley gibt ein paar Tipps, wie es mit 'in den Tag starten' besser klappen könnte.

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