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Gute Vorsätze für die Fastenzeit

  26.02.2020 | 16:36 Uhr

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Das bedeutet: 40 Tage Verzicht üben! Worauf genau man verzichten will, bleibt jedem selbst überlassen. Dabei gibt es einige Fasten-Vorsätze, die sich wirklich lohnen.

Die Fastenzeit hat einen religiösen Ursprung als Vorbereitung auf das Osterfest, an dem die Auferstehung Jesu Chisti gefeiert wird. Diese christliche Fastenzeit beschränkt sich vor allem auf den Verzicht von Alkohol und Fleisch.

Mittlerweile ist der religiöse Gedanke eher in den Hintergrund getreten. Viele nutzen die Fastenzeit ganz einfach, um den nervigen Winterspeck wieder loszuwerden oder auch für ihre körperliche und mentale Gesundheit.

Fastenzeit: Worauf verzichtet Ihr?
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Fastenzeit: Worauf verzichtet Ihr?
Gestern wurde noch gefeiert und 'in Saus und Braus' gelebt - ab heute heißt die Maßgabe bis Ostern: Verzicht! Und was genau habt Ihr Euch für die Fastenzeit vorgenommen? Unser Reporter Carl Rolshoven hat sich bei den 'Jecken' in Roden umgehört.

Smartphone-Fasten

Wie besiegt man den inneren Schweinehund?
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Wie besiegt man den inneren Schweinehund?

Ein Leben ohne Smartphone ist für viele eigentlich undenkbar: Das Gerät ist ein ständiger Begleiter, der in jegliche Routinen des Alltags fest integriert ist. Zwar bringen Smartphones viele Vorteile mit sich, aber der ständige Konsum ist auf Dauer ungesund: Wir sind schnell unkonzentriert, abgelenkt und verpassen, was tatsächlich um uns herum geschieht.

Warum also nicht mal aufs Smartphone verzichten? Wer das - beispielsweise aus beruflichen Gründen - nicht sechs Wochen lang durchziehen kann, sollte sich stattdessen konkrete Auszeiten setzen: zum Beispiel die Nutzung auf bestimmte Zeiten begrenzen (nicht in der ersten Tageshälfte / nicht nach 18 Uhr o.ä.), oder das Handy bei Verabredungen mit Freunden einfach zuhause lassen oder die maximale Nutzungszeit am Tag mithilfe von Apps vorher festlegen.

Verzicht auf soziale Medien

Blick auf ein Smartphone mit den verschiedenen Social Media Apps (Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa)

Nicht nur das Smartphone an sich wird schnell zum Stressfaktor, auch die Inhalte spielen eine tragende Rolle, ganz besonders die sozialen Medien. Man will ständig erreichbar und up-to-date sein und füllt den Kopf mit Informationen, die er gar nicht alle verarbeiten kann.

Daher in der Fastenzeit Apps wie Facebook, Instagram & Co einfach mal deinstallieren.

Nur Wasser trinken

 (Foto: Pixabay/congerdesign)

Koffein, Zucker, Alkohol - zu viel davon ist ungesund, das wissen wir alle. Ein guter Vorsatz wäre es daher, 40 Tage lang nur Wasser zu trinken und auf Kaffee, Säfte, Limonaden und alkoholische Getränke zu verzichten.

Das hat neben medizinischen Faktoren wie einem gesünderen Herz-Kreislauf-System und der Entlastung der Leber noch einen weiteren positiven Aspekt: Der Verzicht auf Alkohol und zuckerhaltige Getränke lässt die Pfunde schneller purzeln. Perfekt also für alle, die ihren Winterspeck loswerden möchten!

Veggie-Wochen

Der traditionelle Verzicht auf Fleisch lässt sich noch weiter ausbauen: Denn vegane Ernährung wird immer beliebter. In fast allen Supermärkten findet man inzwischen fleischlose Ersatzprodukte, die uns den Verzicht um einiges leichter machen: vom Brotaufstrich über Burger-Patties und Würstchen bis hin zu "Milch"-Produkten aus Soja, Mandeln oder Kokos.

 (Foto: dpa / Daniel Bockwoldt)

Für Fleischliebhaber klingt das erst einmal hart, aber das fleischlose Kochen kann durch neue Rezepte und Zutaten durchaus eine Bereicherung in der Küche sein. Außerdem tut man damit nicht nur dem Körper, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

Konsum-Fasten

Frau beim Shoppen  (Foto: pixabay/webandi)

Viel zu oft kaufen wir Dinge, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Man wird angelockt von "Fast-Fashion", dem neuesten Handy und praktischen Haushaltsgegenständen und greift viel öfter zu als nötig.

Deshalb mal darauf verzichten und den Konsum 40 Tage lang einstellen: also kein Shopping, keine unnötigen Luxus-Produkte, keine neuen Einrichtungsartikel usw. Wer dennoch unbedingt etwas benötigt, kann auf Second-Hand-Läden oder Online-Flohmärkte zurückgreifen.

Auto-Fasten

Natürlich kann man nicht alle Wege ohne Auto zurücklegen, insbesondere, wenn der Arbeitsplatz weit entfernt liegt. Aber: Für gewisse Strecken lohnt sich der Verzicht aufs Auto durchaus.

Die Umwelt wird geschont, wenn wir weniger CO2 produzieren. Dazu kann man beitragen, indem man das Auto stehen lässt und auf Bus und Bahn umsteigt, oder aus gesundheitlichen Beweggründen, wo es geht, das Fahrrad nutzt. Das hält fit und hilft auch beim Abnehmen!

 (Foto: pixabay /Timelynx)

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