Die SR 3-Wanderung "Rund um das liebe Vieh" am 22. August (Foto: SR/Lena Schmidtke)

Blühstreifen am Straßenrand

  09.09.2021 | 13:32 Uhr

Viele Straßenränder sehen gerade toll aus! Da blühen die weiße wilde Möhre, das gelbe Johanniskreuzkraut, Wiesenklee oder die hellblaue Wegwarte. Ein Rückzugsraum für Tier- und Pflanzenarten. Der Landesbetrieb für Straßenbau in Neunkirchen entwickelt aktuell Konzepte, die Straßenränder während der Blühzeiten zu schonen und auch ökologisch aufzuwerten.

Am 'Straßengrün'' wird oft achtlos vorbeigefahren. Doch für die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren haben Grünstreifen entlang von Straßen und Wegen in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.

Felix Ackermann vom Landesbetrieb für Straßenbau in Neunkirchen leitet den neuen Fachbereich "Grünpflege".

Oft wird aus Gründen der Verkehrssicherheit das Grün zu früh gemäht, beispielsweise schon Ende Mai vor der Blüte, so dass viele Arten keine Samen ausbilden können.

Der Landesbetrieb für Straßenbau in Neunkirchen achtet darauf und entwickelt aktuell Konzepte, die Straßenränder während der Blühzeiten zu schonen und auch ökologisch aufzuwerten.

Weitere Informationen

NABU
Restnatur am Straßenrand
Grasüberwucherte Gehwegplatten, verbuschte Verkehrsinseln, Wildwuchs an der Kreuzung – ins Bewusstsein der Menschen dringt die Natur am Straßenrand eigentlich nur, wenn sie „unordentlich“ aussieht oder die Verkehrssicherheit gefährdet.


Auch Thema auf SR 1 am 9.9.2021 in der Sendung 'Dein Vormittag im Saarland'.

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