Viele Wildschweine an A620 bei Gersweiler

Ein Wildschwein auf der Autobahn - für jeden Autofahrer eine Horrorvorstellung, die zur großen Gefahr werden kann. Vor allem an der A620 in Höhe Gersweiler werden derzeit sehr viele Schwarzkittel gesichtet.

Im März und April sind an der A620 bei Gersweiler mehr als 50 Wildschweinsichtungen bei der Polizei gemeldet worden. Das ist ein deutlicher Anstieg - im Vorjahr gab es zwar auch immer wieder Meldungen über Schwarzkittel in dem Bereich, aber das waren deutlich weniger. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2022 waren es nur elf Wildschweinsichtungen.

Wildschweine ziehen sich zurück

Die Gründe, warum sich ausgerechnet an dieser Stelle immer öfter Wildschweine aufhalten, sind unklar. Laut dem städtischen Forstamt Saarbrücken ging die Wildschwein-Population in den vergangenen Jahren grundsätzlich zurück. Aufgrund der Trockenheit hätten die Muttertiere weniger zu Fressen gefunden. 

Dennoch sei laut Forstamt auffällig, dass sich die Wildschweine an ruhige Ecken zurückziehen, an denen nicht gejagt werden darf. Dazu zählen auch Gebiete direkt an den Autobahnen.

"Allein im März gab es an der A620 bei Gersweiler 51 Polizeieinsätze wegen der Wildschweine"

Einen wirklichen Schutz vor Wildschweinen an den Autobahnen gibt es laut Autobahn GmbH nicht. Zwar gebe es Wildschutzzäune. Über die Auf- und Abfahrten könnten die Tiere trotzdem auf die Autobahn gehen.

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