mags: Schriftzug: Stadt Land Streit (Foto: SR)

Stadt, Land, Streit

 

Gestritten wird immer - ganz egal, ob es um gefällte oder nicht gefällte Bäume geht, um illegale Müllentsorgung, um marode Häuser, die nicht abgerissen werden, um zu hohe Eintrittsgelder oder oder oder... Die Gründe sind mannigfaltig. Kennen Sie auch einen solchen Fall? Dann schreiben Sie uns.


Die Streitfälle


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Schwere Last – LKW-Verkehr bringt Mettlacher auf die Palme
Jeden Morgen zwischen 04.30 Uhr und 10.00 Uhr donnert es in Mettlach und Orscholz. Keine Chance weiterzuschlafen: Viele Anlieger setzen sich ans Fenster … und zählen LKW. Laut Bürgermeister und Betroffenen fahren bis zu 40 LKW die Stunde durch Orscholz. Vorbei an Hotels, Restaurants, der Kurklinik und Wohnhäusern. Anwohner, Hoteliers und Touristen sind genervt. Deshalb fordert Mettlach ein Durchfahrtverbot für den Schwerlastverkehr. Bisher ohne Erfolg.


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Parkverbot im Sauerbruch
"Ghettobildung", "Zwangsisolation", „Skandal": So beschreiben Anwohner im Völklinger Sauerbruchweg ihre Situation. Seit einiger Zeit herrscht in ihrer kompletten Straße nämlich Parkverbot. Das soll den Bewohnern zwar eigentlich zu Gute kommen, beschert aber ihren Besuchern regelmäßig Strafzettel. Beschwert haben sich viele, getan hat nur einer etwas. „Stadt, Land, Streit“ diese Woche mit einer Erfolgsgeschichte.


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Ausgegrenzt
Der große Zaun von St. Ingbert. Er ist 1,60 hoch, mehrere 100 Meter lang, kostete fast 30.000 Euro und steht im Elstersteinpark. Eigentlich sollten dort Schafe und Ziegen dafür sorgen, dass der zugewucherte Park wieder begehbar wird. Doch um die Tiere vor Hunden zu schützen musste der Zaun her. Der sorgt jetzt allerdings dafür, dass ein Großteil des Parks nicht mehr betreten werden kann. Das treibt wiederum die Anwohner auf die Barrikaden.


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Odyssee im Förder-Dschungel
Wenn fast 100.000 Euro Fördermittel einfach nicht abgerufen werden, dann wundert man sich erst einmal. Wenn man dann aber mit Peter Serwe aus Eidenborn spricht, wundert man sich nicht mehr. Er wollte für seinen Verein 3.000 Euro davon haben. Doch der Weg dahin war weit. Zu weit. Ein durchaus subjektiver Reisebericht aus dem saarländischen Behörden-Dschungel.


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Fraulauterner kämpfen für Abriss der Zentrums-Brücke
Eine Betonmauer verläuft mitten durch den Ortskern des Saarlouiser Stadtteils Fraulautern. Sie gehört zu einer Brücke, über die aus drei Richtungen täglich über 30.000 Fahrzeuge donnern. Lärm und Gestank machen den Anliegern das Leben zur Hölle. Seit fast 50 Jahren kämpfen sie für eine Verkehrsberuhigung – vergeblich. Inzwischen aber ist die Brücke baufällig geworden und muss abgerissen werden. „Endlich!“, sagen die Bürger. Sie wollen die Gelegenheit nutzen und fordern eine völlig neue Verkehrsführung durch ihren Ortsteil.


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Bau(m)streit in der Schumannstraße
Mitten in der Stadt leben und trotzdem ins Grüne schauen. Für die Anwohner der Saarbrücker Schumannstraße war dieser Traum Wirklichkeit. Bis Anfang März. Da rollten Bagger an und holzten einen etwa 100 Meter langen Grünstreifen in der Schumannstraße für ein Bauprojekt ab. Zu einer Zeit, in der eigentlich gar keine Bäume gefällt werden dürfen, sagen die aufgebrachten Anwohner. Doch das ist nur der Höhepunkt eines seit über zwei Jahren andauernden Streits.


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Schlossherr gesucht – Verkaufspläne sorgen für Ärger in Mettlach
Schloss Ziegelberg ist ein echtes Schmuckstück von Mettlach. Und sorgt derzeit für viel Ärger. Das Anwesen, das seit Jahrzehnten der Gemeinde gehört, soll verkauft werden. Pächter, Mieter und Bürger sind sauer: Sie fürchten, dass wertvolles Tafelsilber zum Billigpreis verhökert wird - zumal viele Einzelheiten bisher nur gerüchteweise bekannt sind.


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Von wegen Picobello
Bei der großen jährlich stattfindenden Aufräumaktion gehen engagierte Bürger an verschmutzte Ecken in ihrer Gegend und räumen sie auf. Dafür suchen sich die Organisatoren natürlich besonders schmutzige Ecken aus. Doch es gibt da Orte im Saarland, die sind sogar für eine Putzaktion zu dreckig und zu eklig.  


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Baumschäden – Biber breiten sich aus
Seit fast 25 Jahren ist der Biber zurück im Saarland. Nachdem er quasi ausgerottet war, wurden 1994 die ersten fünf Tiere im Saarland ausgewildert. Die haben sich seitdem stark vermehrt. Als Naturschutzbeauftragter in Nonnweiler-Kastel hat Franz Blank in den 90er Jahren die Ansiedlung des Bibers an der Prims tatkräftig unterstützt. Heute beklagt sich der 83-Jährige über den Biber. Blank spricht sogar von einer Plage. Auf Blanks Grundstück seien schon etwa 100 Bäume vom Biber gefällt worden. Bislang ist er auf dem Schaden sitzengeblieben.


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Naturschutz – Rodungen gefährenden Rotmilane
Selten ist er und hochempfindlich. Der Rotmilan ist eine der am stärksten gefährdeten Vogelarten weltweit. Umso stolzer war der Schiffweiler NABU, als ein Rotmilanhorst plötzlich in der Gemeinde auftauchte. Umso saurerer ist der Schiffweiler NABU jetzt, denn rund um den Horst wurden Bäume gerodet. Das verstößt gegen die Horstschutzvereinbarung und treibt die Umweltschützer auf die Barrikaden.


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Tatort Mariengrotte – Diebstahl und Raub in Schwarzenholz
Kerzen, Blumentöpfe, Pflanzen, eine Weihnachtskrippe. Es sind keine großen finanziellen Schäden, die durch zahllose Diebstähle an der Mariengrotte in Schwarzenholz verursacht werden. Doch die Bürger, die sich ehrenamtlich um den Andachtsort kümmern, sind schockiert. Zumal sich die Delikte häufen. Und inzwischen gehen die Diebe schon mit schwerem Gerät gegen den Opferstock vor.


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Lösung gesucht – Ärger um Kirrberger Brücke geht weiter
Eine Brücke in Kirrberg bei Homburg sorgt mächtig für Ärger. Sie ist baufällig und deshalb gesperrt. Das Problem: Die Brücke führt über einen kleinen Bach zu einer Waldgaststätte. Der Wirt und die Besucher dürfen sie nicht mehr benutzen. „WimS-Das Magazin“ hat bereits im September darüber berichtet. Der OB hat danach die kleine Brücke zur Chefsache erklärt. Inzwischen gibt es Ideen für eine schnelle und kostengünstige Lösung. Doch Ärger gibt es immer noch.


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Schicht im Schacht – Kalkbergwerk Kleinblittersdorf vor dem Aus
Im Wald von Kleinblittersdorf stehen neuerdings Warn-Schilder: „Achtung Bergbaugebiet“ – es kann zu Erd-Senkungen kommen. Wanderer sollen Meldung machen, wenn sie etwas entdecken. Der Wald steht über Bergbaugebiet. Über 80 Jahre wurde zwischen Kleinblittersdorf und Auersmacher Kalk abgebaut. Jetzt sind die Vorräte erschöpft und der Abbau geht dem Ende zu. Nun müssen Problembereiche „sicher“ gemacht und verfüllt werden. Die Gemeinde Kleinblittersdorf versucht nun, ihre Interessen einzubringen. Dazu gehört auch, dass sie einige Teile des Stollensystems touristisch nutzen will.


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Gips statt Kohle – Neue Bergbauprojekte im Saarland
Im Merziger Ortsteil Bietzen wird neuerdings nach Gips gebohrt. Geologen vermuten dort in Tiefen bis zu 100 m größere Vorkommen. Gips ist ein wichtiger Rohstoff in der Bauindustrie. Doch er droht knapp zu werden. Die mögliche Rückkehr des Bergbaus löst in Merzig widersprüchliche Gefühle aus: einerseits könnte er Geld und Arbeitsplätze bringen – andererseits aber auch ökologische Belastungen. Noch ist nichts entschieden, denn die Arbeiten am Bietzer Berg sind vorerst noch „Erkundungsbohrungen“.


Kennen Sie auch einen Streitfall, den wir uns mal genauer anschauen sollten?

Dann erzählen Sie uns davon. Füllen Sie einfach das Formular aus und eventuell melden wir uns bei Ihnen.

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