Wir im Saarland - Das Magazin (21.02.2019)

Wir im Saarland – Das Magazin

 

In dieser Woche geht es in „Wir im Saarland – Das Magazin“ um eine Demarkationslinie in Lebach, die die saubere Stadt vom Müll trennt, engagierte Saarländer, die den fairen Handel retten wollen, einen Saarbrücker, der den Menschen „aufs Maul schaut“ sowie einen Privatdetektiv, der aus dem Nähkästchen plaudert.

Sendung: Donnerstag 21.02.2019 18.50 Uhr


Themen der Sendung


Grenzstreit – Ärger über Müll am Lebacher Bahnhof

Während die Gemeinde Lebach ihr Gelände am Bahnhof regelmäßig säubert, sammelt sich im Zuständigkeitsbereich der Bahn der Müll. Vor allem im Gleisbett. Das Problem: „Die Bahn“ als solche gibt es schon lange nicht mehr. Für den einen Müll ist die DB Station und Service verantwortlich, für den anderen Müll die DB Netz – und beide müssen sich mit der DB Regio abstimmen. „Stadt-Land-Streit“ beschäftigt sich diese Woche mit den Grenzen der Zuständigkeit und ihren Folgen.


Zukunftssuche – Fairer Handel im Saarland

Mehr Chancen für benachteiligte Produzenten, Mindestpreise, keine Zwangsarbeit – das ist die Idee des fairen Handels – und der boomt: 2017 gaben die Deutschen fast 1,5 Milliarden Euro für solche Produkte aus. Zweistelliges Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Im Saarland gibt es besonders viele Initiativen, die sich für einen gerechten Welthandel stark machen. Doch gleichzeitig muss der einzige Fairtrade-Großhandel in der Region jetzt dicht machen. Wie passt das zusammen? Wie reagieren die Weltläden, die sich bisher dort mit Produkten eingedeckt haben? Und welche neuen Ideen gibt es, um fit für die Zukunft zu sein?


Oh leck! – Mundart-Beobachtungen in Bahn, Bus und Beiz

Der 21. Februar ist der internationale Tag der Muttersprache. Die UNESCO hat diesen Tag ins Leben gerufen, weil die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht ist. Der Saarbrücker Lukas Ratius sammelt und veröffentlicht Dialoge, die er im Vorbeigehen, in der Saarbahn oder in Kneipen aufschnappt. Oft skurril, manchmal derb, meist witzig. Ein Großteil des Erlauschten ist rhein- oder moselfränkisch. Alexander M. Groß hat den HBK-Absolventen bei seinen „Lauschangriffen“ begleitet.

Gast im Studio: Patrik Feltes, Mundartexperte   


Von Wanzen, Erpressern und Vermissten – Ein Privatdetektiv für alle Fälle

In der Reihe „Gefährliche Berufe“ treffen wir heute einen Mann, der sonst nur hinter den Kulissen arbeitet. Frank M. ist Privatdetektiv. Beruflich hat er es vor allem mit Betrügern und Erpressern zu tun. Aber auch Rufmord und Sexaffären sind keine Seltenheit. Ein wirklich gefährlicher Job, denn „eine falsche Frage am falschen Ort kann verheerende Folgen haben“, weiß der 48-Jährige.


Moderation: Christine Alt

Christine Alt (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)

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