Wir im Saarland - Das Magazin (10.10.2019)

Wir im Saarland – Das Magazin

 

In dieser Woche geht es in „Wir im Saarland – Das Magazin“ um das mögliche Ende eines langen Brückenstreits im Bliesgau, Ideen gegen die Landflucht im Kreis St. Wendel, die Bedeutung von Städtepartnerschaften, 30 Jahre nach dem Mauerfall und eine „Arche Noah“ für gefährdete Tiere im Hochwald.

Sendung: Donnerstag 10.10.2019 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Stadt-Land-Streit – Hoffnungsschimmer in Wolfersheim

Eigentlich geht es nur um etwa 50 Meter Brücke. Doch der Streit über das kleine Bauwerk, das Wolfersheim mit Breitfurt verbindet, dauert nun schon 10 Jahre. Genauso lange ist die Brücke nämlich wegen Baufälligkeit gesperrt. Inzwischen gab es Demonstrationen, Unterschriftensammlungen, Fernseh- und Zeitungsberichte. Doch erst jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen…


„Dorf-Funk“ – per App in die Zukunft

Die Bürger von Hasborn-Dautweiler kämpfen mit vielen Ideen und Aktionen für ein attraktives Heimatdorf.  Gegen Geschäftsschließungen, öde Ortskerne und aussterbende Vereine setzen sie auf das „Soziale Dorf“ –  und werden dabei sogar über ein Modellprojekt des Bundesumweltministeriums gegen die „Landflucht“ finanziell unterstützt. Damit die Beziehungen unter den Einwohnern besonders gut funktionieren, werden auch ungewöhnliche Mittel eingesetzt, beispielsweise die spezielle Orts-App „Dorf-Funk“.

Dazu bei uns im Interview: Michael Burr, Agentur ländlicher Raum


Die Stasi war immer dabei… – Deutsch-deutsche Städtepartnerschaften im Saarland

1986 schlossen Saarlouis und Eisenhüttenstadt die erste deutsch-deutsche Städtpartnerschaft. Binnen kurzer Zeit folgten weitere Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden im Saarland und in der DDR. Aus Anlass "30 Jahre Mauerfall" blicken wir zurück, welche Hürden damals genommen werden mussten und wie sich Städtpartnerschaften danach entwickelt haben.


Arche Noah im Hochwald – Das zweite Leben des „Dösterhofs“

Als die Tierärzte Jennifer und Heiner Balsius vor einigen Jahren den alten Dösterhof bei Wadern kauften, ging es ihnen zunächst eigentlich nur um ein eigenes Jagdrevier. Dann haben sie es aber doch nicht übers Herz gebracht, den alten Bauernhof abzureißen. Stattdessen sanierten sie die großflächige Anlage und machten daraus einen Archehof für vom Aussterben bedrohten Nuztierrassen. Mit dem Projekt wollen die beiden zeigen, dass es auch in Zeiten von Massentierhaltung noch möglich ist, eine regionale, ökologische und dem Tierwohl verpflichte Form der Landwirtschaft zu betreiben. Gäste können die Produkte im hofeigenen Café und Laden genießen.


Moderation: Marcel Lütz-Binder

Marcel Lütz-Binder (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja