Ein schadstoffbelastetes Fertighaus (Foto: SR)

Gift in Fertighäusern - die ignorierte Gefahr?

 

Sendung: Sonntag 28.08.2016 12.30 Uhr

Ein Feature von Mirko Tomic

Traumhäuser, die sich als Alptraum entpuppen: Geschätzte 700.000 mit Holzschutzmitteln imprägnierte Fertighäuser aus den siebziger und achtziger Jahren stehen in Deutschland. Sie wurden nach den damals geltenden Bestimmungen und Regeln mit chemischem Holzschutz getränkt.

Heute werden sie angesichts des Generationswechsels als vermeintliche Schnäppchen angeboten und gekauft. Von ahnungslosen Familien, die nicht wissen, dass ihr neues Heim unter Umständen durch Biozide, Formaldehyde und Schimmelpilze unbewohnbar sein könnte. Wenn gesundheitliche Probleme auftreten und Gutachten die Belastungen bestätigen, geht oft ein jahrelanger Nervenkrieg um die Häuser los. Nicht selten vor Gericht.

Das zuständige Umweltministerium lehnt eine Art Schadstoffpass, ähnlich dem für Immobilien geltenden Energieausweis, zur Klärung von Belastungen bisher ab. Und so bleibt den Bewohnern nur, auf eigene Kosten Gutachter zu beauftragen und dann zu entscheiden, ob eine Sanierung möglich oder gar ein Abriss nötig ist.

Das „Land und Leute“-Feature am Sonntag, 28. August, ab 12.30 Uhr auf SR 3 Saarlandwelle und im Anschluss auch im SR 3-Podcast.


Land und Leute als Podcast


 (Foto: SR)

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