Deutsche und französische Flagge (Foto: picture alliance / dpa | Kay Nietfeld)

Rund 200 französische Lehrkräfte bei Fortbildungstag in Saarbrücken

Lisa Huth / Onlinefassung: Anne Staut   24.05.2023 | 20:11 Uhr

Im Saarbrücker Schloss haben sich deutsche und französische Lehrkräfte zum grenzüberschreitenden Tag des Sprachenunterrichts getroffen. Dabei ging es unter anderem darum, wie die Sprachen einfacher gelernt werden können. Auf dem Programm standen die Themen Medien, Theaterpädagogik, Interkulturelles Lernen sowie Sport und Bewegung.

Rund 200 Lehrinnen und Lehrer aus der Region Grand Est (aus Elsass, Lothringen, Champagne-Ardennes) haben in Saarbrücken am grenzüberschreitenden Tag des Sprachenunterrichts teilgenommen. Veranstalter war unter anderem die Fachrichtung Romanistik der Saar-Uni.  

Französisch als Weltsprache, so die Romanistik-Professorin Claudia Polzin-Haumann im Gespräch mit dem SR, sei weltweit ein Sprungbrett auf dem internationalen Arbeitsmarkt, auch in der Grenzregion. Dort wisse man aber oft nicht mehr, was man aneinander habe. Im Grenzraum ist es möglich, die Sprache ohne teure Sprachreisen zu lernen.

Lehrkräfte tauschen sich aus

Der Tag dient, so Polzin-Haumann auch dazu, sich gegenseitig zu bestärken – und interaktiver zu werden. Ob Soziale Medien, Hörspiel, Sport, Bewegung, Theaterpädagogik: Alles könne miteinander verflochten werden, um die Sprache einfacher zu erlernen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 24.05.2023 berichtet.

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