Weihnachtskarte (Foto: pixababy (CC0))

Adventsgrüße

  28.11.2016 | 10:40 Uhr

Ende November. Die Adventszeit hat begonnen. Und damit auch der Wettbewerb der Weihnachtskartenkönige. Wer schafft es, die meisten Weihnachtskarten auf dem Sideboard im Wohnzimmer aufzustellen?

Es muss sich dabei natürlich um aktuelle Karten aus 2016 handeln. Und es dürfen nicht nur Standardgrüße vom Friseur oder der Sparkasse sein. Es muss mindestens auch eine handgeschriebene Karte von ´nem inzwischen weit vom Schuss wohnenden Patenkind dabei sein. Diese Karten auf dem Board müssen dezent aufgeklappt sein, aber gerade nur soweit, dass der Betrachter die liebevoll geschwungene Handschrift des Absenders erahnen kann. Es soll halt insgesamt der Eindruck entstehen, dass man ganz schön beliebt ist!

Das Kartenaufkommen lässt sich zum Behufe der Bewunderungssteigerung auch trickreich erhöhen. Dem simplen Prinzip folgend: Das schlechte Gewissen schreibt zurück, beginnt der Weihnachtskartenkönig bereits Ende November, seinerseits möglichst viele Weihnachtskarten zu schreiben. Er bezieht dabei auch Adressaten mit ein, die gerade mal am äußersten Rand des weitesten Bekanntenkreisradius kratzen, in der Hoffnung, von dort ebenfalls eine Karte für´s  Sideboard zu erhalten.

Wissen Sie übrigens, wie Sie jemanden ärgern können, der gerne Karten schreibt, aber Sie bisher nicht mit einer bedacht hat?

Schreiben Sie ihm eine Weihnachtskarte, aber senden Sie die erst am 23.12. ab. So dass er nicht mehr die Chance zum reagieren hat. Schöne Adventszeit!

Michael Friemel


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