Digitalradio der Marke Dual, Typ DAB 50 (Foto: Dual)

DAB+ kommt an: Große Resonanz auf Thementag Digitalradio von ARD

  27.09.2016 | 14:15 Uhr

Die ARD hat eine positive Bilanz des Thementages Digitalradio gezogen. Am gestrigen Montag hatten alle Hörfunkprogramme der ARD und des Deutschlandradios ihre Kräfte gebündelt und unter dem Motto "DAB+. Mehr Radio" rund um die Uhr über die Vorteile, die programmliche Vielfalt und die neuen Möglichkeiten des digitalen Radios berichtet.

Der Thementag informierte mit redaktionellen Beiträgen und ließ Verantwortliche aus Politik, Medien sowie der Automobilindustrie zu Wort kommen. Die Hörerinnen und Hörer waren aktiv ins Programm eingebunden und konnten DAB+-Geräte und DAB+-fähige Smartphones gewinnen. Unterstützt wurde der Thementag, bei dem über 60 ARD-Hörfunkwellen mitmachten, auch in den TV- und Online-Angeboten der ARD. Damit wurde die Berichterstattung über DAB+ im Rahmen des ARD-Digitalradiotages allein im ARD-Hörfunk von geschätzt mehr als 35 Millionen Hörerinnen und Hörern verfolgt.

"Die eindeutige Botschaft des Digitalradiotags war: Die Zukunft des Radios ist digital – und DAB+ bedeutet mehr Radio. Das haben die vielen Angebote gestern in der ARD im Hörfunk aber auch im Fernsehen und online gezeigt", sagte die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille. "Die ARD kann eine große enorme publizistische Kraft entfalten. Wenn alle Radiowellen der ARD ein deutliches Zeichen setzen, dass die Zukunft des Hörfunks digital ist, kommt das bei den Menschen an. Und mancher hat vielleicht am Digitalradiotag diese neue Radiowelt für sich entdeckt", so Wille weiter.

Sehr zufrieden mit der Resonanz auf den Digitalradiotag äußerten sich auch Johann Michael Möller, Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission und MDR-Hörfunkdirektor, sowie Digitalradiotag-Initiator Martin Grasmück, Hörfunkdirektor und Stellvertretender Programmdirektor des Saarländischen Rundfunks und Programmchef von Radio SR 1 Europawelle.

"Was mich besonders freut: Es ist uns gelungen, den Thementag von Beginn an crossmedial umzusetzen. DAB+ wurde nicht nur im Hörfunk zum Thema gemacht, sondern auch in den Fernseh- und Internetangeboten der ARD. Dadurch konnte Digitalradio einer noch breiteren Öffentlichkeit näher gebracht werden", sagte Grasmück. "Das große Interesse des Publikums spiegelte sich dabei nicht nur in der hervorragenden Resonanz auf die zahlreichen Gewinnspiele wider. Auch bei den Telefonhotlines in den Landesrundfunkanstalten kamen viele Anrufe interessierter Hörerinnen und Hörer an, die mehr über DAB+ erfahren wollten. Diese Bilanz kann sich sehen und hören lassen."

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