Logos sozialer Netzwerke (Foto: pixabay/LoboStudioHamburg)

Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl: Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde

 

Sendung: Sonntag 21.01.2018 9.04 bis 10.00 Uhr

Auch im neuen Jahr und auch nach dem Abebben der “Lügenpresse”-Diskussion gilt es, die Rolle der Medien zu reflektieren. Dieses Buch tut es auf sehr kluge Art und Weise.

Ein düsteres Bild der Medienlandschaft
Audio: Eleni Klotsikas im Vorab-Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl [SR 2, 19.01.2018, Länge: 3:28 Min.]
Ein düsteres Bild der Medienlandschaft


Das Netz - nicht nur ein Quell der Informations-Emanzipation und barrierefreien Bildung, sondern auch: eine Fülle von Filterblasen und Echokammern, durch die Fake News, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien hallen. Bewusste politisch motivierte Desinformation in der digitalen Welt, besonders in den so genannten sozialen Netzwerken, ist inzwischen zu einer großen Herausforderung für die Demokratie geworden.

Der renommierte Publizistik-Professor Dr. Stephan Russ-Mohl analysiert, wie die nach “Clicks” und “Likes” heischende Aufmerksamkeitsökonomie die Medienwelt in eine Desinformationsökonomie verwandelt, in der die Professionalisierung der allgegenwärtigen PR die oft unter Sparzwang stehenden traditionellen journalistischen Medien unter Druck setzt. Dabei zeigt er auch, welche Rolle IT-Giganten wie “google” und “facebook” spielen, die sich nicht in die Karten schauen lassen. Nehmen Sie aus kommerziellen Motiven eine Destabilisierung der Demokratie billigend in Kauf? Was könnte helfen? Könnte z. B. eine "Allianz für die Aufklärung" etwas bewirken, um den Einfluss der "Feinde der informierten Gesellschaft" einzudämmen?

Moderation: Thomas Bimesdörfer


Vorschau

28. Januar: Oliver Schröm und Niklas Schenck: Die KrebsMafia. Kriminelle Milliardengeschäfte und das skrupellose Spiel mit dem Leben von Patienten

4. Februar: Prof. Christian Scholz: Mogelpackung - Work-Life-Blending

11. Februar: Peter Wohlleben: Das geheime Netzwerk der Natur

18. Februar: Patrik Baab: Im Spinnennetz der Geheimdienste


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Redaktion: Kai Schmieding
Verantwortlich: Thomas Bimesdörfer

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1 Kommentare

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Sabine 21.01.2018, 09:56 Uhr

Unglaublich, dass der Autor ausgerechnet das erzkonservative, reaktionäre und konsequent einseitige  "Tichys Einblick" allen Ernstes als Beispiel für kritischen Journalismus aufführt ...