Meine Traumreise nach Neuseeland

Meine Traumreise nach Neuseeland

Leben wie die Maori

 

Die Dschungelküche der Maori schmecken, den Kriegstanz lernen und sich ein echtes Tattoo in die Haut hämmern lassen – so stellt sich der 32-jährige Benjamin Koch seine Traumreise nach Neuseeland vor: Leben wie die Maori eben. Werden seine Erwartungen enttäuscht?

Sendung: Samstag 22.07.2017 17.30 Uhr

Benjamin ist Stadtführer in Köln und träumt schon lange davon, sich auf die Spuren der Maori zu begeben. Als erstes besucht er die Waitangi Treaty Grounds. Im Norden der Insel sind die Maori damals mit ihren Segelbooten angekommen, und hier haben sie mit den weißen Einwanderern 1840 das moderne Neuseeland gegründet. Das Leben der Maori hat sich seither vollkommen verändert. Ben will wissen: Was ist übrig geblieben von ihrer Kultur?  

Für Ben sind die Maori die größten Seefahrer aller Zeiten. Die Entdeckungen von Columbus und Magellan nehmen sich im Vergleich zu den navigatorischen Leistungen der Maori bescheiden aus, meint er. Schließlich waren sie es, die den größten Ozean erobert haben. Das passende Tattoo ist der Fregattvogel, und den lässt sich Ben von Inia Taylor, dem bekanntesten Tattoo-Artisten, mit traditionellen Hämmerchen stechen.  

Annäherung an Traditionen und Riten

Rotorua auf der neuseeländischen Nordinsel ist heute das Zentrum der Maori-Kultur. Doch Rotorua ist ein vom Tourismus überlaufender Ort, wie Ben schnell merkt. Was er sucht, ist ein engerer Bezug zu den Traditionen, Riten und Werten der Maori, deshalb entschließt er sich deren Sprache zu lernen. Beim Aufnahmeritual in eine Maori-Gemeinschaft bei Auckland kann Ben punkten: schließlich ist er Musiker und mindestens so verrückt nach Musik wie die Maori. Der selbstgeschriebene Song öffnet ihm die Türen. Doch wo soll er die Namen seiner sämtlichen Vorfahren herbekommen, etwa 1000 Jahre zurück? Und mit welchem Boot sind die damals eigentlich nach Köln gekommen?


Artikel mit anderen teilen