Pizzen von Nestlé Wagner in der Tiefkühl-Theke (Foto: Imago/Manfred Segerer)

2018 war schwieriges Jahr für Nestlé Wagner

Karin Mayer / Onlinefassung: Axel Wagner   15.03.2019 | 08:25 Uhr

Der Pizzahersteller Nestlé Wagner in Nonnweiler blickt auf ein schwieriges Jahr 2018 zurück. So sank der Umsatz um sechs Prozent auf unter 400 Millionen Euro. Gründe waren die Auseinandersetzung mit dem Kunden Edeka und die Verlagerung einer Produktionslinie nach Italien.

Im Streit zwischen Edeka und dem Nestlé-Konzern hatte die Supermarktkette Nestlé-Produkte zeitweise aus den Regalen genommen. Diese Auseinandersetzung und die Verlagerung einer Produktionslinie nach Italien haben schließlich für einen Umsatzrückgang um sechs Prozent auf unter 400 Millionen Euro gesorgt.

Neue Produkte sollen Wachstum bringen

Geschäftsführer Thomas Göbel sprach von einem herausfordernden Jahr für den Standort. Wichtig sei jetzt ein positiver Start ins Jahr 2019. Durch neue Produkte und neue Konzepte wolle Nestlé Wagner wieder ein Umsatzwachstum erreichen. Aktuell wird in Nonnweiler eine neue Produktionslinie für Pizza-Snacks aufgebaut. Sie soll im Herbst dieses Jahres in Betrieb gehen. In die neue Linie investiert Nestlé Wagner rund 15 Millionen Euro.

Aktuell hat Nestlé Wagner knapp 1800 Mitarbeiter, rund 100 weniger als im Vorjahr.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 15.03.2019 berichtet.

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