Spieler des FCS (Foto: SR)

Trainingsauftakt beim FCS

Frank Grundhever   22.04.2020 | 16:50 Uhr

Bereits seit fünf Wochen rollt kein Ball mehr auf den deutschen Fußballplätzen. Das gilt für die Amateurclubs wie für die Profis. In der ersten und zweiten Liga darf immerhin schon seit einiger Zeit wieder trainiert werden. Das durften die saarländischen Regionalligavereine aus Elversberg, Homburg und Saarbrücken nicht. Der Grund: Die Vierten Liga zählt nicht zum Spitzensport. Aber es gab dann doch eine Lösung.

FCS-Trainer Lukas Kwasniok.
Audio [SR 3, Frank Grundhever, 22.04.2020, Länge: 02:39 Min.]
FCS-Trainer Lukas Kwasniok.

Über die Regelung, dass 4-Liga-Clubs nicht trainieren dürfen, gab es vor allem beim 1.FC Saarbrücken Verärgerung. Der FC soll ja noch das DFB-Pokal Halbfinale gegen Bayer Leverkusen austragen. Darum hatte der saarländische Vorzeigeclub nach einer Sondergenehmigung gefragt. Diese wurde gestern für alle Berufssportler erteilt. Darum ging das Training tatsächlich wieder los.

FCS-Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich glücklich, dass er und sein Team wieder auf den Rasen dürfen. In Kleingruppen trabten dann die ersten Spieler über das Sportfeld. Die Übungseinheiten den Corona-Zeiten gerecht zu strukturieren war nicht ganz einfach. Zwei Vierergruppen trainieren parallel, danach kurze Pause, bis sich die nächsten Gruppen anschließen. Die Spieler machten einen fitten Eindruck, alle schienen in den vergangenen Wochen ihr Individualtraining konsequent durchgezogen zu haben. Zumindest auf dem Trainingsplatz kehrt also ein kleines Stück Normalität zurück, wenn auch unter strengen Vorgaben.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Region am Nachmittag" auf SR 3 Saarlandwelle am 22.04.2020 berichtet.

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