Schnelltests und Selbsttests: Stand der Dinge

Schnelltests und die Selbsttests für den Hausgebrauch

Interview: Claudia Plaß/Onlinefassung: Sarah Sassou   04.03.2021 | 12:43 Uhr

Schon in Kürze soll jeder die Möglichkeit haben, einen kostenlosen Schnelltest pro Woche machen zu lassen. Die Schnelltests müssen von geschultem Personen durchgeführt werden und sind als Nachweis anerkannt. Zusätzlich soll es Selbsttests geben, die man Zuhause durchführen kann. Sie dienen jedoch nur der Selbstkontrolle, nicht als Nachweis.

Pendler an der deutsch-französischen Grenze müssen derzeit einen negativen Corona-Test vorweisen. Er gilt für 48 Stunden. Selbsttests für Zuhause, wie man sie bald im Handel kaufen kann, erkennen die Behörden nicht an.

Schnelltest

Wer eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis braucht, kann den Test beim Arzt, in ausgewählten Apotheken oder in einem Testzentrum einen Corona-Schnelltest durchführen lassen. Allerding kostet der Test derzeit 40 Euro. Fällt der Test positiv aus, folgt ein PCR-Test, also ein Test, der in einem Labor ausgewertet wird.  

Ab 8. März soll sich jeder mindestens einmal pro Woche mittels Schnelltest kostenlos testen lassen können. Der Bund übernimmt die Kosten dafür, die Kommunen sollen nun die Testmöglichkeiten organisieren.

Selbsttest

Der Discounter Aldi hat angekündigt, ab Samstag Corona-Selbsttests anzubieten. Die Nasenabstrich-Tests dienen jedoch lediglich zur Selbstkontrolle, wenn man zum Beispiel gefährdete Familienangehörige besuchen möchte. Als Nachweis werden sie nicht anerkannt. Fünf Tests kosten um die 25 Euro. Pro Person soll jeweils nur eine Packung ausgegeben werden.

In Kürze soll es die Selbsttests für Zuhause dann auch unter anderem auch in Drogerien, Apotheken und über das Internet geben. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat inzwischen sechs Selbsttests zugelassen. Allerdings könnte sich die Verfügbarkeit noch verzögern, denn es gibt derzeit noch Lieferschwierigkeiten.

Schnellere Impfungen

Die Schnell- und Selbsttests sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus unter Kontrolle zu bringen. Zudem will die Bundesregierung auch das Impftempo beschleunigen. Ab Ende März bzw. Anfang April sollen dann auch Hausärzte impfen können.

Ein Thema in den "Bunten Funkminuten" am 04.03.2021 auf SR 3 Saarlandwelle.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja