Wie kann man Weihnachten etwas Corona-sicherer machen?

Was kann man zum Schutz seiner Lieben tun?

Weihnachtsfest in Corona-Zeiten

Lisa Krauser   18.12.2020 | 12:25 Uhr

Diese Weihnachten geht es neben Geschenken und dem Zusammensein vor allem um eins: Sicherheit. Wie kann man Weihnachten feiern, ohne seine Liebsten zu gefährden? SR-Reporterin Lisa Krauser hat sich umgehört, welche Maßnahmen die Menschen treffen und hat auch mit der Kassenärztlichen Vereinigung im Saarland über präventives Testen gesprochen.

Weihnachten einfach ausfallen lassen? Das dürfte für die wenigsten eine Option sein. Was aber eine Option ist: Die Feier auf den engsten Familienkreis zu beschränken. Und das wird wohl auch vielfach gemacht. Außerdem haben viele jetzt vor den Feiertagen zusätzlich ihre Kontakte weiter beschränkt, sich quasi in freiwillige Quarantäne begeben.

Test bietet keine absolute Sicherheit

Der eine oder andere spielt auch mit der Idee, sich vor dem Fest zur Sicherheit testen zu lassen. Prinzipiell ist dies möglich. Einen solchen Test, den man beim Hausarzt machen lassen kann, muss man jedoch selbst bezahlen. 40 Euro kostet ein Schnelltest, 90 Euro ein PCR-Test. Und es gibt ein großes Aber: Auch ein negatives Test-Ergebnis sei keine 100-prozentige Garantie dafür, dass man kein Corona habe, sagt Dr. Gunter Hauptmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung im Saarland. Es könne sein, dass die Zahl der Viren zum Zeitpunkt der Testung noch so gering sei, dass der Test nicht anschlage. Eine Testung ohne Symptome führe im Grunde zu eine Pseudosicherheit.

Statt einer Testung empfiehlt Hauptmann stattdessen das, was viele von sich aus schon tun: Die Woche vor Weihnachten besonders aufzupassen und die Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren.

Ein Thema in der "Region am Mittag" am 18.12.2020 auf SR 3 Saarlandwelle

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