Kühlschrank (Foto: imago)

Lebensmittel richtig kühlen

Yvonne Schleinhege   12.12.2018 | 09:43 Uhr

Heiligabend fällt dieses Jahr auf einen Montag. Wer seine Einkäufe fürs Festessen nicht erst am Tag selbst erledigen will, muss sich genau Gedanken machen, wie Fleisch, Fisch, Gemüse und Co richtig gelagert und gekühlt werden.

Die normale Kühlschranktemperatur liegt zwischen vier und acht Grad Celsius. Je länger die Lebensmittel darin gelagert werden sollen, umso kühler sollte man das Gerät stellen. Aber auch die Ordnung im Kühlschrank ist entscheidend für die Haltbarkeit der Lebensmittel. Grundsätzlich gilt: Je schneller verderblich, desto weiter im Kühlschrank nach unten. Über dem Gemüsefach sollten demnach Fleisch, Wurst und Fisch liegen. Darüber Sahne, Joghurt und Quark und nach oben gehören Butter, Käse und Margarine.

Nicht jedes Obst gehört in den Kühlschrank

Fleisch, Käse und Eier gehören ganz klar in den Kühlschrank. Bei Obst ist das schon schwieriger, aber auch dafür gibt es eine Faustregel: Heimische Früchte mögen es kühl, Exoten lieber warm. Gemüse im Kühlschrank sollte immer von der Plastikverpackung befreit werden, sonst schwitzt es und wird schneller schlecht. Nur Tomaten, Kartoffeln und Kürbis gehören überhaut nicht in den Kühlschrank.

Bei Fleisch unbedingt Kühlkette einhalten

Am schnellsten verdirbt Geflügelfleisch. Es hält sich maximal zwei Tage. Auch Schweinefleisch sollte man frisch nicht länger als drei Tage aufbewahren. Rindfleisch hält es bis zu vier Tage im Kühlschrank aus. Bei allen Fleischsorten und auch bei Fisch ist aber unbedingt auf die Einhaltung der Kühlkette zu achten, erklärt Theresia Weimar-Ehl von der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

Vorsichtshalber besser einfrieren

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Fleisch und Fisch besser einfrieren. Um Gefrierbrand zu vermeiden sollte auf möglichst wenig Luft im Gefrierbeutel geachtet werden. Und auch beim Verarbeiten von tiefgefrorenen Lebensmittel gibt es das ein oder andere zu beachten: Obst und Gemüse kann bedenkenlos auch in tiefgefrorenem Zustand weiterverarbeitet werden. Fleisch und Fisch sollte man vorher langsam (zum Beispiel im Kühlschrank) auftauen lassen. Ansonsten kann die Bakterienbelastung schnell ansteigen.

Der Verbrauchertipp: Immer mittwochs in der Sendung "Bunte Funkminuten" auf SR 3 Saarlandwelle.

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